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29.03.2014

Elgato Smart Key: Schlüsselaufpasser für iPhone und Co

Wer seine Schlüssel gerne verlegt oder auch schon mal seine Kamera an Orten liegenlässt, wo man sie besser nicht liegenlässt, könnte mit dem Elgato Smart Key Abhilfe bekommen.

Die Situation kennt wohl beinahe jeder. Beim Verlassen des Hauses, im Büro oder auch einfach nur unterwegs ist der Schlüsselbund unauffindbar. Hat man das gute Stück verloren? Oder einfach nur in einer Jacken-, Hosen- oder Tragtasche verlegt? Elgato will mit seinem Bluetooth-fähigen Smart Key um knapp 40 Euro (UVP) hier Abhilfe schaffen.

Elgato Smart Key

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Smart Key Elgato

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Smart Key Elgato

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Smart Key Elgato

Der in Plastik gehaltene, nur 10 g leichte Sender, der etwa an einen Schlüsselbund gehängt werden kann, soll in Kombination mit einem iPhone (4S und neuer), iPod touch (5. Generation) und den neueren iPads (ab 3. Generation) das "getaggte" Objekt aufspüren können. Der kreisrunde Sender (41 x 41 x 9 mm) ist staub- und wassergeschützt (IP65) und wird mit einer Knopfbatterie betrieben, die Elgato zufolge zumindest ein halbes Jahr durchhalten sollte. Neben einem Quick Start Guide ist auch ein Schlüsselring in der Verpackung enthalten.

Einfach und selbsterklärend

Die Inbetriebnahme erfolgt über die gleichnamige Gratis-App von Elgato und ist selbsterklärend. Zunächst muss Bluetooth am iPhone aktiviert werden - hier gibt es höchstens zu bemängeln, dass die App zwar auf die entsprechenden Einstellungen hinweist, die Einstellungen-Seite des iPhones aber nicht direkt mit der App verknüpft ist. Ist Bluetooth aktiviert, muss man die blaue Taste am Smart Key kurz drücken, bis eine Melodie ertönt. Danach kann man übersichtlich auswählen, ob man die eigenen Schlüssel, aber auch die Kamera, Gepäck, das Auto oder überhaupt etwas anderes im Auge behalten will.

Die jeweiligen angebotenen Profiloptionen sind mit verschiedenen Funktionen ausgestattet. So kann man über das iPhone per Mitteilung verständigt werden, wenn sich das iPhone mit dem Sender verbindet oder von ihm getrennt wird. Auch kann eingestellt werden, dass das Telefon vibriert, wenn man sich mit dem iPhone vom Sender entfernt. Im Fall einer liegengelassenen Kamera, aber auch des Schlüssels kann man so aktiv gewarnt werden, dass man das besagte Stück vergessen hat. Gleichzeitig können auch Ruhezonen definiert werden, wo sich der Sender nicht melden soll - etwa, wenn man im Büro verweilt oder zuhause ist.

Die App ist übersichtlich und grafisch schön gestaltet. Um den letzten Standort des Senders zu bestimmen werden GPS-Standorte angezeigte. Wenn möglich, gleicht die App den Standort aber mit Apples Kartenmaterial ab - man bekommt folglich eine Straßenadresse angezeigt, wo der Sender sich zuletzt wissentlich befunden hat. Die erwähnten Profile mit Aktionen, welche die App, aber auch der mit einem Mini-Lautsprecher ausgestattete Sender, durchführen sollen, lassen sich einfach selbst gestalten. Für das jeweilige Profil (Schlüssel, Auto, Tasche etc.) können auch eigene Symbole oder Bilder hochgeladen werden - das soll das Handling erleichtern, wenn man mehrere Sender im Einsatz hat.

Problemzonen

In der Praxis stößt der smarte Schlüsselanhänger ungeachtet der guten Idee aber dann doch leicht an seine Grenzen. Zum einen sind die Warntöne - etwa wenn man den verlegten Schlüssel sucht - aufgrund des Minilautsprechers kaum hörbar. Ist die Bluetooth-Verbindung einmal getrennt, tut sich der Sender in Verbindung mit der App zudem schwer, sich erneut zu verbinden. Im futurezone-Test musste man das Handy praktisch direkt an den Sender halten, damit er wiedererkannt wurde. Selbst von einem Meter Entfernung blieb die Verbindung getrennt. Wenn man eine längere Zeit wartet, ist die Chance größer, dass die Kopplung klappt. Wer aber schnell den Schlüssel sucht, dürfte damit keine Freude haben.

Die nur ungefähre Genauigkeit von GPS - gerade in der dicht bebauten Stadt - ist ebenfalls ein Hindernis, wenn man den ganz genauen Ort des verlorenen Objektes finden möchte. Nicht immer stimmt die errechnete Adresse mit der tatsächlichen überein. Im Fall der Fälle kann die Adressangabe aber zumindest einen Anhaltspunkt bieten, ob man den Schlüssel tatsächlich nur zuhause verlegt hat oder unterwegs verloren hat. Um das Objekt im Raum aufzufinden, hilft die Signalstärken-Anzeige der App, welches das Bluetooth-Signal entsprechend optisch darstellt.

Fazit

Der intelligente Schlüsselanhänger ist ein unkompliziertes und leichtes Utensil, das einen in gewissen Situationen tatsächlich vor dem Vergessen von wichtigen Gegenständen warnen kann. Auch für die Gewissheit, ob der Schlüssel irgendwo verloren wurde, oder einfach zuhause oder im Büro irgendwo verschmissen wurde, kann der Sender Anhaltspunkte geben. Negativ fällt die sehr geringe Lautstärke des Sender-Lautsprechers sowie die teilweise auftretenden Verbindungsprobleme auf. Um den Aufenthaltsort des Senders lückenlos zu dokumentieren, muss man sich auch im Klaren sein, dass Bluetooth am iOS-Gerät immer eingeschaltet sein muss, was sich auch in der Akkulaufzeit des Smartphones oder Tablets bemerkbar macht.

Dieser Artikel entstand im Rahmen einer Kooperation zwischen mcworld/mcshark und futurezone.at

Elgato Smart Key gewinnen

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Weitere Gadgets-Highlights finden Sie in der aktuellen Ausgabe 1 2014 des mcworld Magazins (pdf).

Das Gewinnspiel läuft bis Mittwoch, 02. April 2014, um 23:59. Der Gewinner oder die Gewinnerin werden per E-Mail benachrichtigt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Teilnahmebedingungen