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05.11.2018

iPad Pro 2018: Erste Tester sehen noch keinen Laptop-Killer

Das neue iPad-Pro kommt bei ersten Tests gut weg, vor allem was die Geschwindigkeit betrifft.

Das neue iPad Pro, das Apple vergangene Woche vorgestellt hat, wird derzeit fleißig von US-Medien getestet. Die Tech-Journalisten fällen überwiegend positive Urteile. So hebt Wired etwa die Verarbeitung und die neuen Retina-Displays hervor. Die Kamera kann zwar nicht mit der der aktuellen iPhones mithalten, ist aber eine klare Verbesserung imv Vergleich mit früheren iPads, schreibt The Verge. Auch die Akkulaufzeit, der USB-C-Anschluss und vor allem die Hardware-Performance des Tablets kommen gut weg, wie etwa mashable zu berichten weiß.

Sowohl der Prozessor als auch die Grafikchips sind deutlich schneller als bei früheren iPads, wodurch auch Spiele und anspruchsvollere Anwendungen ohne Probleme laufen. Apples vollmundige Ankündigungen, dass das neue iPad schneller als die meisten Laptops und grafisch auf einer Stufe mit der Xbox One S stehe, bestätigen die Tester  aber nur zum Teil. Zwar laufen Spiele, Anwendungen und Benchmark-Tests ohne Probleme, einen Laptop ersetzt das Tablet aber nur mit Einschränkungen.

Mängel

Vor allem der fehlende Kopfhöreranschluss, der einsame USB-Anschluss und die Einschränkungen von iOS werden als Hürden auf dem Weg zum Laptop-Ersatz gesehen. Einige Anwendungen müssen am iPad als Apps installiert werden, weil die Web-Versionen aufgrund von Einschränkungen des Browsers nicht funktionieren. Auch Split-View wird nicht von allen Programmen unterstützt. Der Anschluss von Druckern funktioniert in den Tests nicht, genausowenig wie das Einbinden von externen Speichermedien.

Gelobt wird hingegen der neue Apple-Pencil, der bestimmte Grafik-Anwendungen erleichtern soll. Einig sind sich die Tester hingegen bei der Beurteilung des Preises: Der ist hoch. Wer ein gutes Tablet will und bereit ist, so viel zu investieren, sollte zugreifen. Wer aber einen vollwertigen Laptop haben will, bekommt anderswo deutlich mehr für sein Geld und wird mit dem iPad wahrscheinlich nicht in allen Situationen glücklich werden.