Schallplatten

© APA/dpa/Karl-Josef Hildenbrand / Karl-Josef Hildenbrand

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09/14/2020

Erstmals seit Jahrzehnten: Vinyl überholt CDs

Erstmals seit 1986 wird in den USA wieder mehr Geld mit Schallplatten als mit CDs gemacht.

Erstmals seit den 80er-Jahren wurde in den USA im ersten Halbjahr 2020 wieder mehr Geld mit Schallplatten als mit CDs gemacht. Das geht aus aktuellen Zahlen der Recording Industry Association of America (RIAA) hervor. Insgesamt 62 Prozent der Umsätze mit physischen Tonträgern (232 Millionen Dollar) gehen demnach auf Vinyl zurück. Der Anteil am Gesamtumsatz des Musikmarktes ist mit 4 Prozent aber immer noch eher gering. 

Zuletzt übertraf Vinyl die CD im Jahr 1986, wie aus den Daten der RIAA hervorgeht. Damals war jedoch der gesamte Markt ein völlig anderer. Marktführer war damals noch die Musikkassette, die für knapp 56 Prozent der gesamten Umsätze sorgte.

Insgesamt ging der Markt für physische Träger in den USA um etwa ein Viertel zurück. Die RIAA gibt als Erklärung geschlossene Geschäfte sowie ausbleibende Konzerte aufgrund der Corona-Pandemie an. 

Streaming ist König

Der größte Umsatzbringer für die Musikindustrie ist mit Abstand das Streaming über Dienste wie Spotify, Amazon oder Apple Music. Das Geschäft sorgte für 85 Prozent der Umsätze und  spülte 4,8 Milliarden Dollar in die Kassen der Musikindustrie. Unterm Strich sind die Umsätze mit dem Streaming zuletzt um 12 Prozent gewachsen.

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