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13.07.2018

Fliegendes Auto BlackFly tanzt in der Luft

Auch Google-Co-Gründer Larry Page hat in das Fluggerät mit der ungewöhnlichen Flügelform investiert.

Das US-Unternehmen Opener hat mit BlackFly ein „fliegendes Auto“ vorgestellt. Das Einpersonen-Fluggerät ist rein elektrisch betrieben und hat eine maximale Reichweite von 40 Kilometern. Die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 100 km/h.

Besonders auffällig ist die ungewöhnliche Anordnung der Flügel und Rotoren. Die zwei Flügel befinden sich an der Front und dem Heck des Luftgeräts und sind in einem Winkel montiert. Auf jedem Flügel sind vier Rotoren.

Sehr manövrierfähig

Durch diese Form kann BlackFly schweben wie ein Hubschrauber, sich in der Luft drehen, fliegen wie ein Flugzeug und nahezu vertikal landen und starten. In dem Video wird gezeigt, dass damit Flugmanöver möglich sind, die BlackFly anscheinend in der Luft tanzen lassen.

Der derzeitige Prototyp ist dafür ausgelegt, um von Grasland aus zu starten und zu landen. Zum Fahren am Boden es nicht gedacht. In den USA ist zum Fliegen von BlackFly kein Pilotenschein nötig, allerdings sollte der Benutzer vorher eine Einschulung machen.

Wenn die Massenproduktion anläuft, soll BlackFly in etwa so viel wie ein SUV kosten. Die ersten Exemplare werden aber teurer sein. Wie teuer genau und wann diese verfügbar sein werden, ist noch nicht bekannt.

Bekannter Investor

BlackFly ist seit neun Jahren in Entwicklung. Das Unternehmen Opener hat das Projekt bis jetzt geheim gehalten. Seit der Entwicklung wurden über 1400 Testflüge mit insgesamt über 19.000 zurückgelegten Kilometern absolviert.

Einer der Investoren in Opener ist der Co-Mitgründer Larry Page. Er dürfte große Hoffnungen in das Konzept der Personen-Fluggeräte haben. Er hat auch in Kitty Hawk investiert, ein elektrisch betriebenes Fluggerät mit zehn Rotoren.