© Brownlee/YouTube

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09/21/2020

Mark Zuckerberg: Das kommt nach dem iPhone

Der Facebook-Gründer erklärt, wie er sich die Zukunft der Hardware vorstellt. Er glaubt, dass es künftig keine physischen Screens mehr geben wird.

Kein anderes Gerät hat die Gesellschaft in den vergangenen Jahren derart geprägt wie das iPhone. Doch es werde eine Zeit kommen, in der das Smartphone durch eine neue Technologie abgelöst wird, sagt Mark Zuckerberg in einem Gespräch mit dem populären Tech-YouTuber Marques Brownlee. Und diese Zukunft stellt sich der Facebook-Gründer völlig ohne Screens vor.

Ungefähr alle 15 Jahre gibt es neue Technologieplattformen, die sich durchsetzen und die Welt nachhaltig verändern, so der Facebook-CEO. Jede dieser Technologien biete ein "umfassenderes Erlebnis und ermöglicht es uns, mit den Menschen und Unternehmen und Dingen, die uns auf der ganzen Welt wichtig sind, mit einer noch besseren Wiedergabetreue zu kommunizieren."

Laut Zuckerberg werde das nächste "Big Thing" Virtual- beziehungsweise Augmented Reality sein. Zwar seien die aktuellen Smartphones "ziemlich erstaunliche" Geräte, doch sie seien nicht der Weisheit letzter Schluss. Laut Zuckerberg reißen Smartphones ihre Nutzer aus ihrer Umgebung heraus und erfordern volle Aufmerksamkeit auf einen relativ kleinen Bildschirm.

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Zuckerberg setzt auf VR und AR

Bei VR und AR sei dies anders. Diese Technologie habe das Potential, einen Menschen oder eine Szenerie so darzustellen, als würde man sich in dieser Landschaft oder direkt gegenüber einem Gesprächspartner befinden. TV-Geräte, Tablets oder Smartphones können dem menschlichen Gehirn einreden, man wäre woanders, so Zuckerberg.

Doch VR und AR könnten den Verstand tatsächlich glauben lassen, dass man sich an einem anderen Ort befinde. Vor allem in der zwischenmenschlichen Kommunikation und in der Unterhaltungsindustrie würden sich dadurch nie dagewesene Möglichkeiten ergeben.

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Keine physischen Screens mehr nötig

VR- und AR-Inhalte würden per smarter Brillen vor die Augen der Nutzer geliefert, ist sich Zuckerberg sicher. Und wenn solche Brillen einmal leistungsfähige genug seien, würde man sonst keine Screens mehr benötigen. "Geräte wie Fernseher oder Tablets könnten dann alles nur mehr digitale Hologramme sein", sagt Zuckerberg.

In dem Gespräch mit Brownlee will Zuckerberg unmissverständlich klar machen, dass Facebook mitreden will, wenn es um die Zukunft der Hardware geht, schließlich hat sein Unternehmen im Jahr 2014 das VR-Start-up Oculus für 2 Milliarden Dollar gekauft. Doch Facebook ist längst nicht allein auf diesem Feld tätig. Gerüchte, wonach beispielsweise Apple eine smarte AR-Brille auf den Markt bringen will, halten sich bereits seit Jahren.

Welches Handy Zuckerberg verwendet

Auch wenn sich Zuckerberg verkneift, Apple direkt anzugreifen, teilt er einen ordentlichen Seitenhieb gegenüber dem iPhone-Hersteller aus, auf den er übrigens noch nie gut zu sprechen war. Auf die Frage, welches Smartphone er gerade verwendet, antwortete der Facebook-CEO: "Ich benutze Samsung-Smartphones seit einigen Jahren und bin ein großer Fan von ihnen. Ich denke, sie (Samsung) bauen großartige Handys."

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