Eine Microsoft Mach 20

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Microsoft verrät seine am schlechtesten verkaufte Software aller Zeiten

Microsofts Firmengeschichte ist nicht nur von Erfolgen geprägt. In einem Blogeintrag widmete sich das Unternehmen nun einem Flop, nämlich das Betriebssystem OS/2 für die Mach 20, das 1987 erschienen ist. Der unbestätigten Erinnerung eines früheren Microsoft-Mitarbeiters zufolge wurden davon lediglich 11 Kopien verkauft, von denen 8 zurückgegeben wurden. Unterm Strich hatte das Produkt also 3 Kund*innen, von denen 2 davon in Kontakt mit dem Support-Spezialisten waren, der von dem Flop berichtet.

Mach 20 sowie ihre Vorgängerin Mach 10 waren Erweiterungskarten für den IBM PC/XT, die eine bessere CPU sowie mehr Arbeitsspeicher brachten. Die Mach 20 hatte eine 8-MHz-CPU und bis zu 3,5 Megabyte RAM. Entworfen wurde die Mach 20 von Microsoft gemeinsam mit der Portable Computer Support Group, wie Microsoft schreibt.

Gefloppte Hardware

Nun waren jedoch sowohl Mach 10 als auch Mach 20 Flops. Das extra dafür angepasste Betriebssystem OS/2 hatte also von Haus aus eine sehr beschränkte Zielgruppe. Das ist wohl eine der besten Erklärungen dafür, wieso sich die Software gar so schlecht verkaufte.

Ein weiterer Grund dürfte wohl auch der Umstand sein, dass OS/2 für den Mach 20 laut Microsoft massive Performance-Probleme hatte. Und das trotz der für damalige Zeiten durchaus leistungsstarken Hardware.

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