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12/27/2019

Nach Sonys Roboterhund Aibo kommt jetzt die Roboterkatze

Die MarsCat kann mit einem Wollknäuel spielen, lässt sich streicheln und nach eigenen Wünschen programmieren.

Die chinesische Firma Elephant Robotics hat eine Kickstarter-Kampagne gestartet, um ihre Roboter-Katze MarsCat zu finanzieren. Nachdem Sony seinen Robo-Hund Aibo auf den Markt gebracht hat, sollen nun auch Katzen-Liebhaber einen digitalen Gefährten bekommen. MarsCat hat große Ähnlichkeit im Körperbau mit Aibo, unterscheidet sich aber in ihren Bewegungen und Verhaltensweisen.

Im Plastik-Körper der MarsCat verstecken sich 16 Motoren und ein Raspery Pi 3, das eine Vielzahl an Einstellungen mitbringt oder selbst neu programmiert werden kann. Es wurden sechs Touch-Sensoren verbaut, damit die Roboter-Katze auf Streicheln und Kraulen reagieren kann. Eine 5-Megapixel-Kamera in der Nase lässt sie Besitzer und Spielzeug "sehen". 

Sechs verschiedene Persönlichkeiten

Laut Elephant Robotics soll die Katze aus der Interaktion mit ihren Besitzern lernen und so eine Persönlichkeit entwickeln. Dafür wurden ihr 20 Schlüsselbegriffe beigebracht, auf die MarsCat reagieren soll, wie beispielsweise "come", um sie herbeizurufen, oder "sit", wenn sie sich setzen soll. Allerdings wurde die Roboter-Katze so programmiert, dass sie die Zurufe, wie ihr lebendiges Vorbild, gelegentlich ignoriert und stattdessen etwas anderes macht.

Beschäftigt man sich ausgiebig mit ihr, soll sie selbst aktiver sein und häufiger miauen. Ihre Persönlichkeit soll so enthusiastisch oder distanziert, faul oder energiegeladen, sozial oder schüchtern sein können. Dabei wird auf Tonfall und die Häufigkeit der Interaktionen geachtet. Ignoriert man MarsCat, ist sie beleidigt und verlangt so lange Aufmerksamkeit, bis sie wieder "glücklich" ist.

Personalisiertes Aussehen

Die Batterie der MarsCat hält laut The Verge drei bis fünf Stunden, je nachdem wie intensiv sich die Nutzung gestaltet. Sie ist in den Farben Weiß, Grau, Schwarz und Rotbraun erhältlich und bringt bunte Halsbänder mit. Ihre Augäpfel können individuell gestaltet werden. Sie können verschiedene Farben und Bilder anzeigen, die man über den Computer aufspielt. Auch Aktionen können selbst programmiert werden. Elephant Robotics will zukünftig eine Plattform einrichten, auf der Besitzer ihre selbst geschriebenen Programme für MarsCat teilen können.

Die Kickstarter-Kampagne konnte ihr Ziel von 17.984 Euro bereits übertreffen. 51 Unterstützer gaben 29.560 Euro für die ersten MarsCats aus. Die günstigste Variante kostet für Unterstützer 649 US-Dollar und soll im März 2020 ausgeliefert werden. Im freien Handel soll MarsCat anschließend für 1.299 US-Dollar verkauft werden. Damit ist sie deutlich günstiger als Sonys Aibo, der 2.899 Dollar kostet.

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