Das neue MacBook Pro

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11/17/2020

Neue MacBooks in Tests: Viel Lob für Apples M1-Notebooks

Erste Testberichte zu dem neuen MacBook Air und MacBook Pro sind online. Neben Lob gibt es auch Kritik.

Ab sofort liefert Apple seine ersten MacBooks mit hauseigenen Prozessoren aus. Die M1-Chips basieren auf der ARM-Architektur und sind im neuen MacBook Air und MacBook Pro zu finden.

Einige Journalisten konnten die neuen Notebooks bereits testen.

MacBook Air

„Das neue MacBook Air mit Apples M1-Chip ist ein Triumph“, sagt The Verge. Der Tester ist begeistert darüber, dass das Notebook maximal ein bisschen warm wird – obwohl es keinen Lüfter eingebaut hat und er es bis an die Leistungsgrenze nutzte. Das MacBook Air sei schnell wie ein Pro-Level-Notebook. Der Tester war laut eigenen Worten schockiert darüber, wie gut die Apps funktionieren, trotz der Umstellung von Intel auf ARM.

Der Tester von Cnet bestätigt das. Apps, die noch nicht für den M1-Prozessor optimiert sind, sondern nur als emulierte Versionen laufen, sind trotzdem schnell. Eine dieser Apps sei etwa Photoshop, die am M1-MacBook Air genauso gut laufe wie am MacBook Air mit Intel i5-Prozessor.

Allerdings würden Spiele noch nicht gut laufen – dies sei generell bei MacBooks immer ein Glücksspiel. Der Cnet-Tester konnte nur 2 von 6 Games zum Laufen bringen: Für ihn ist das M1-MacBook Air derzeit noch schlechter zum Spielen geeignet, als das bisherige MacBook Air. Patches könnten dies in Zukunft aber beheben.

The Verge bemängelt hingegen die „furchtbare Webcam“, dass iOS-Apps schlecht auf dem MacBook Air laufen und dass es immer noch keine Touchscreens für MacBooks gibt.

Akkulaufzeit

Engadget hat die Batterielaufzeit in Benchmarks getestet. Hier kommt das neue MacBook Air bei der Videowiedergabe auf über 16 Stunden. Das sind 5 Stunden mehr als das Intel-MacBook Air. Im Alltagsgebrauch als Primärcomputer kommt das M1-MacBook Air bei The Verge auf 8 bis 10 Stunden Akkulaufzeit.

The Verge kommt zum Schluss, dass das neue MacBook Air in jederlei Hinsicht besser als das Intel-MacBook Air ist. Zudem zieht es Windows-Ultrabooks mit den neuesten Intel-Chips sprichwörtlich die Hosen aus. Laut Engadget ist es eines der schnellsten Ultraportables, die man heute kaufen kann. Selbst die größten Windows-Fans werden das nicht verleugnen können.

MacBook Pro

The Verge beschreibt das MacBook Pro mit M1-Chip als „M1-MacBook Air mit Lüfter“. Unterschiede bei der Leistung gebe es nur, wenn man es für längere Zeit unter Volllast laufen lässt. Hier würde dann der Lüfter anspringen und so ermöglichen, dass der M1-Chip weiter mit voller Leistung laufen kann.

Das MacBook Pro hat einen etwas größeren Akku als das MacBook Air. In Benchmark-Tests waren so gut 18 Stunden Wiedergabezeit möglich, berichtet Macworld. Beim Intel-Gegenstück sind es lediglich 10 Stunden. Im Alltagsgebrauch als Haupt-Computer kommt The Verge fast immer auf über 10 Stunden Akkulaufzeit.

Macworld empfiehlt Kunden mit dem Kauf zu warten. Derzeit gebe es das MacBook Pro mit maximal 16 GB und Onboard-Grafik. Wer das MacBook Pro für besonders rechenintensive Aufgaben benötige, solle deshalb auf leistungsstärkere Versionen warten.

The Verge kritisiert ebenfalls die RAM-Größe und eine fehlende, dedizierte GPU. Es gäbe zu wenig Leistungsunterschied, um nicht stattdessen das günstigere MacBook Air zu nehmen. Außerdem sei die Touch Bar des MacBook Pros nervig.

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