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Perfekt für Schummler: Dieser Golfball locht sich selbst ein

Wenn der Ball am Grün ist, wird es spannend. Die Pro-Golfer knien nieder, um das Gefälle zu analysieren. Wind, Graslänge, Schlagstärke und Richtung: Alles muss aufeinander abgestimmt sein, damit der Ball ins Loch wandert.

Oder man macht es wie der kleine Junge in Nissans aktuellem Video: Einfach draufhauen. Der Ball findet ohnehin von selbst den Weg ins Loch.

Dabei handelt es sich nicht um simple Special Effects, sondern einen „selbstfahrenden“ Ball. Nissan hat den autonomen Golfball entwickelt, um sein „ProPilot 2.0 Self-Driving System“ zu bewerben. Dieses soll Fahrhilfen und teilautonomes Fahren in Pkw ermöglichen, ähnlich wie Teslas Autopilot. ProPilot 2.0 soll in Kürze in Japan starten.

Der Golfball soll eine ähnliche Technologie nutzen, um den Pfad ins Loch zu berechnen und hineinzurollen. Allerdings ist eine externe Kamera und Software für den selbstfahrenden Golfball nötig. Diese erkennt den Ball und das Loch – wie das Kamerasystem bei einem selbstfahrenden Auto. Der Golfball selbst wird durch einen Motor und einen Algorithmus gesteuert. Der Algorithmus bestimmt anhand des Abschlags die optimale Rollbahn ins Loch.

Wer sich jetzt schon freut sein Golf-Handicap drastisch verbessern zu können, wird enttäuscht sein. Ähnlich wie der selbstfahrende Bürostuhl und die autonomen Patschen, wird wohl auch der selbstfahrende Golfball nie ein Produkt für den Massenmarkt werden.

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