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17.09.2018

Samsung Galaxy Note 9 gerät in Handtasche in Brand

Ein Vorfall in New York weckt Erinnerungen an das Debakel um das Galaxy Note 7, das mit einem Rückruf endete.

Samsungs Phablet Galaxy Note 9 soll in einer Handtasche plötzlich Feuer gefangen haben. Das geht aus einer Klage einer New Yorker Maklerin hervor. Demnach habe sie das Smartphone am 3. September verwendet als es plötzlich „extrem heiß“ wurde. Sie schaltete daraufhin den Bildschirm ab und gab das Smartphone in ihre Handtasche. Nach kurzer Zeit kamen aus der Handtasche ein „pfeifendes und jaulendes Geräusch und dicker Rauch“, woraufhin sie diese entleerte. Das Feuer ließ sich erst löschen, indem ein Passant das Smartphone aufhob und in einen mit Wasser gefüllten Eimer warf.

Die Beschreibung weckt Erinnerungen an das Debakel rund um das Galaxy Note 7. Vor zwei Jahren sorgte ein Designfehler dafür, dass der Akku des Smartphones relativ leicht in Brand geriet. Der Akku war für die vorhandenen Maße zu groß dimensioniert, zudem wurden Produktionsfehler bei den Akkuzellen festgestellt. Samsung musste alle verkauften Geräte zurückrufen und versuchte durch Investitionen in Sicherheit das Vertrauen der Kunden zurückzugewinnen.

Samsung-Mobile-Chef DJ Koh versicherte bei der Präsentation des Galaxy Note 9 dass der Akku des Phablets sicher sei. Samsung bestätigte in einer Stellungnahme gegenüber CNet, dass es sich bei der Klage um einen Einzelfall handle und man keine vergleichbaren Fälle kenne. Dennoch werden das Gerät und der Vorfall untersucht.