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Galaxy Z Flip3 im Hands-on: Falt-Handys werden erschwinglich

Neben dem Galaxy Z Fold3 (hier zum Hands-on) hat Samsung am Mittwoch auch das Galaxy Z Flip3 vorgestellt. Nachdem das Flip2 ausgelassen wurde, ist es die zweite Generation des Formfaktors, der am ehesten an Flip-Phones aus vergangenen Zeiten erinnert.

Aufgrund der Bauform, Größe und des – für Falt-Smartphones geringen – Preises von 1049 Euro ist es eher als Mainstream-Falthandy gedacht. Wir haben das neue Flip ausprobiert.

Erster Eindruck

Die Verbesserungen beim Flip3 liegen wie bei Vorgängern in den Details. So wurde auch bei diesem Falt-Handy die Verarbeitung deutlich verbessert. Das fühlt man auch sofort. Einerseits ist der Klappmechanismus stabiler, andererseits ist das Haupt-Display bzw. dessen Beschichtung deutlich härter.

Aufgeklappt fühlt sich das Flip3 schon fast wie ein gewöhnliches Handy an, wenn man die kleine „Falte“ in der Mitte ausblendet.

Das Scharnier und dadurch der Klappmechanismus machen nun auch einen ausgereifteren und langlebigeren Eindruck. Das Display ist im Vergleich zum Vorgänger auch klarer und schärfer – trotz der nahezu identen Auflösung. Grund dafür dürfte die verbesserte Beschichtung sein, die auch für die bessere Haptik sorgt.

    Sinnvolles Zweitdisplay

    Einen großen Unterschied macht auch das gewachsene Sekundärdisplay. Es misst nun 1,9 Zoll statt 1,1 Zoll und ist dadurch wesentlich brauchbarer. Während es bei der ersten Generation auf dem Mini-Display schwer möglich war, auch nur kurze Nachrichten abzulesen, ist das beim neuen Display nun tatsächlich gut möglich. Gleiches gilt für die Funktion, das Display als Kamerasucher zu nutzen, um mit den Hauptkameras Selfies zu machen.

    Apropos Kameras: Das Flip3 hat eine Weit- und Ultraweitwinkelkamera, dessen Leistung zumindest bei den ersten paar Schnappschüssen durchaus brauchbar und vergleichbar mit anderen Galaxy-Spitzenmodellen ist. Das fehlende Tele-Objektiv mag manche enttäuschen, ich würde es nicht besonders vermissen. Bemerkenswert ist noch die Selfie-Kamera im Loch im Display, die eine maximale Auflösung von 10 Megapixel hat.  

      Erster Fazit: Stabilerer Hingucker

      Wie auch beim Fold3 hat Samsung auch beim Flip3 an den richtigen Stellen nachgebessert. Schon das erste Flip war alltagstauglich, das neue Modell setzt aber noch an einigen Stellen richtige Akzente hinsichtlich der Haltbarkeit.

      In Kombination mit dem vergleichsweise moderaten Preis könnte das Handy nun auch am Massenmarkt punkten. 1.049 Euro sind zwar immer noch nicht günstig, allerdings schon in einem Bereich, in dem sich auch nicht-faltbare Spitzenmodelle finden. Und das Innenleben des Flip3 ist mit dem Snapdragon 888 und 8 GB Ram durchaus vorzeigbar.

      Das Galaxy Z Flip3 ist in Österreich ab 27. August zu folgenden Preisen verfügbar:

      • Galaxy Z Flip3 5G 128GB 1.049 Euro (UVP)
      • Galaxy Z Flip3 5G 256GB 1.099 Euro (UVP)

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      Thomas Prenner

      ThPrenner

      Beschäftigt sich mit Dingen, die man täglich nutzt. Möchte Altes mit Neuem verbinden. Mag Streaming genauso gern wie seine Schallplatten. Fotografiert am liebsten auf Film, meistens aber mit dem Smartphone.

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