© AP / Mark Schiefelbein

Produkte
09/12/2019

Schneller als Ludicrous: Tesla Model S und X bekommen neuen Antrieb

Im Zuge eines neuen Rundenrekords auf der Leguna-Rennstrecke wurde bekannt, dass Teslas bald ein Leistungs-Upgrade bekommen.

Vor Kurzem halt Elon Musk angekündigt, das Model S zum Nürburgring zu schicken. Das Ziel: Den Rundenrekord für Viertürer-Elektroautos des Porsche Taycan schlagen. Jetzt hat das Model S tatsächlich einen neuen Rekord aufgestellt – allerdings in den USA.

Der Rekord ist für die schnellste Runde am Leguna Seca Raceway für einen Viertürer. Die Zeit: 1:36:555. Zum Beweis hat Tesla das Video der Rekordrunde veröffentlicht.

Interessanter als die bloße Zeit ist, was in der Videobeschreibung steht. Demnach war es kein reguläres Model S. Der Rundenrekord ist bei einer Testfahrt der Forschungsabteilung von Tesla entstanden. Das Model S war mit dem „Plaid“-Antriebsstrang ausgestattet und hatte eine Prototypen-Karosserie.

Ursprünglich hieß es, dass nur der Tesla Roadster Plaid bekommen wird. Dieser neue Antriebsstrang soll noch mehr Leistung liefern als der Ludicrous-Antrieb für das Model S und X. Genau wie Ludicrous ist Plaid eine Anspielung auf die Star-Wars-Parodie Spaceballs. Demnach ist Plaid noch schneller als Ludicrous.

Elon Musk hat mittlerweile bestätigt, dass Plaid wirklich kommen wird. Es wird allerdings noch ein Jahr dauern, bis dieser in Produktion geht. Der Plaid-Antriebsstrang wird für die Tesla-Modelle S, X und Roadster verfügbar sein, nicht aber für 3 und Y. Autos mit diesem Antriebsstrang werden mehr kosten als die derzeitigen Tesla-Spitzenmodelle, aber laut Musk günstiger sein als vergleichbare Angebote der Konkurrenz.

Die „vergleichbaren Angebote der Konkurrenz“ sind eine Anspielung auf die Turbo S-Version des Porsche Taycan, die ab 185.000 Euro erhältlich ist. Stichwort Taycan: Auch dazu äußerste sich Musk im Zuge der Verkündung des Rundenrekords. Das Model S sei bereits am Nürburgring.

Diese Woche werde man aber noch nicht versuchen den Rekord des Taycan für einen elektrisch betriebenen Viertürer zu brechen. Stattdessen wollte man das Model S tunen, um sicher über die Strecke zu kommen. Ob das Prototypen-Model-S mit Plaid-Antrieb am Nürburgring ist oder eine reguläre Version, hat Musk nicht gesagt. Allerdings wurde diese Woche ein Model S am Nürburgring gesichtet. Dieses hat eine leicht veränderte Karosserie und größere Räder und Reifen. Es könnte sich dabei also tatsächlich um das Prototypen-Model-S handeln.