Styrian harmonica workshop in Vienna

© EPA / CHRISTIAN BRUNA

Produkte
08/18/2020

Steirische "Quetschn" wird digital weiterentwickelt

Die Instrumente sollen künftig unter anderem mittels 3D-Druck gefertigt werden. 

Die Steirische "Quetschn" will die Schmidt Harmonikaerzeugung GmbH aus Weinitzen bei Graz weiterentwickeln. Die Firma plant, u.a. mit Hilfe neuer, auch digitaler Fertigungsverfahren die Instrumente zu individualisieren. Das ist eines von acht Projekten, die in der aktuellen Antragsrunde des Förderprogramms COIN mit insgesamt 3,5 Mio. Euro gefördert werden, teilte das Wirtschaftsministerium mit.

Derzeit werden die Instrumente großteils in traditioneller, konventioneller Arbeitsweise hergestellt, die Möglichkeiten neuer Materialien, Fertigungsverfahren und Digitalisierung, wie etwa additive Verfahren, also 3D-Druck, werden noch kaum eingesetzt. In dem Projekt sollen das Instrument und die Fertigungstechnologien dafür technisch weiterentwickelt werden, mit einem starken Fokus auf die unterschiedlichen und personifizierten Anforderungen der Kunden.

Förderprogramm der FFG

Das von der Forschungsförderungsgesellschaft FFG abgewickelte Programm COIN zielt darauf ab, die Forschungs- und Innovationstätigkeit von Unternehmen, vor allem von KMU, zu stimulieren und zu erhöhen. Durch den Aufbau von Netzwerken mit mehreren Partnern sollen innovative Produkte, Verfahren oder Dienstleistungen entwickelt werden.

Die acht geförderten Projekten verteilen sich auf Wien (drei Projekte), die Steiermark (2), Niederösterreich (2) und Vorarlberg (1). Insgesamt sind 65 Partner an den Vorhaben beteiligt, das Gros davon weitere Unternehmen, sowie Unis, Fachhochschulen und außeruniversitäre Einrichtungen.

In den aktuell geförderten Projekten sollen u.a. nachhaltige und innovative algenbasierte Lebensmittel (BEST - Bioenergy and Sustainable Technologies GmbH), eine Frühdiagnose von Demenz mittels KI-basierter Analyse der Gehirnaktivität während kognitiver Tests (AIT Austrian Institute of Technology GmbH), regenerative, rezyklierbare, regionale und resiliente Komponenten im Hochbau (Technische Universität Wien) oder ein Massageroboter (KEIKO GmbH) entwickelt werden.

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