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30.01.2019

Tesla macht Model X und Model S billiger

Der E-Auto-Hersteller senkt bei zwei Model-Varianten den Preis und dreht dafür an der Performance des Akku-Packs.

Viele Tesla-Fans haben erwartet, dass Elon Musk ein Hardware-Upgrade für das Model X und Model S vorstellen wird. Doch am Ende ist es die Rückkehr eines alten Modells geworden: Weil der 75 Kilowattstunden-Akku nicht mehr fortgesetzt wird, bekommen das Model X und Model S beide einen 100 kWh-Akku verbaut und dieser bekommt dafür einige Einschränkungen bei der Reichweite, die softwareseitig umgesetzt werden.

Extra-Geld für Extra-Features

Das Model S kostet dann künftig 85.000 US-Dollar und kann bis zu 488 Kilometer fahren. DAs Model X kostet 88.000 US-Dollar und kommt 434 Kilometer weit, wie Electrek berichtet. Die bisherigen 100 kWh-Akku-Modelle können nach wie vor gekauft werden und kosten jeweils 8000 US-Dollar mehr. Diese werden mit einer „erweiterten Reichweite“ beworben.

Auch der sogenannte „Ludicrous Modus“ kann extra dazu gekauft werden. Das ist eine Hardware-Erweiterung, mit dem das Model in 2,8 Sekunden auf knapp 100 km/h beschleunigt. Dieser Modus kostet noch einmal 20.000 US-Dollar extra.

Einschätzung

Aus der Sicht von Electrek enttäuscht Tesla damit alle Fans, die sich ein Hardware-Upgrade erwartet hatten. Wenn man dies allerdings rein wirtschaftlich betrachtet, macht die Entscheidung von Tesla dennoch Sinn. Electrek würde allen Interessenten empfehlen, auf die Version mit den Software-Einschränkungen beim Akku-Pack zu setzen. Zwar sei dies so, wie wenn Tesla einem bewusst acht Prozent der Akku-Kapazität wegsperre und diese nur für 8000 US-Dollar freigebe, aber in der Praxis würde man ohnehin kaum mit 100 Prozent Vollladung unterwegs sein, heißt es als Einschätzung.