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10/16/2019

Volvo präsentiert erstes Elektroauto XC40 Recharge

Am Mittwoch hat der schwedisch-chinesische Autohersteller seine Elektro-Zukunft eingeläutet.

Am Mittwoch war es schließlich soweit. Volvo hat mit dem XC40 Recharge sein erstes Elektroauto vorgestellt. Das Auto sieht von außen praktisch gleich wie das benzinbetriebene Modell aus, das bereits im Herbst 2017 vorgestellt wurde. Neu ist bei der E-Version des Autos allerdings der Zusatz "Recharge". Dieser soll künftig bei allen E-Autos von Volvo als Marke verwendet werden.

Der E-SUV ist mit einem 78 kWh-Akku ausgestattet, der 400 Kilometer Reichweite (WLTP) verspricht. Zwei Motoren für den Allradantrieb versprechen eine Gesamtleistung von 300 kW, mit je einem Motor pro Achse. Die Höchstgeschwindigkeit gibt Volvo mit 180 km/h an, die Beschleunigung von 0 auf 100 km/h schafft das Auto in knapp unter 5 Sekunden.

Der XC40 Recharge unterstützt Schnellladen mit bis zu 150 kW. Damit soll die Batterie des XC40 in 40 Minuten zu 80 Prozent geladen werden können. Darüber hinaus kommt bei dem Elektroauto erstmals Android als Infotainment-System zum Einsatz. Die Preise sollen in Kürze bekanntgegeben werden.

Bessere CO2-Bilanz

Mit dem Ausbau des Elektroautoangebots will Volvo die klimaschädlichen Abgase seiner Flotte deutlich senken. Bis 2025 soll die CO2-Bilanz pro Auto im Vergleich zu 2018 um 40 Prozent verbessert werden, kündigte Volvo-Chef Hakan Samuelsson am Mittwoch an.

Dazu gehört auch, dass der Autobauer zur Mitte des kommenden Jahrzehnts wie bereits bekannt rund die Hälfte seiner Autos als reine Elektromodelle verkaufen will. Zudem setzt Volvo auf Plugin-Hybridantriebe. Auch um den Verkauf zu fördern, sollen Käufer für das Fahren im reinen Elektromodus im ersten Jahr finanziell belohnt werden - und zwar gemessen an den im jeweiligen Land geltenden durchschnittlichen Strompreisen, wie ein Sprecher erläuterte.

Der Pkw-Hersteller Volvo Cars mit Sitz in Göteborg ist seit vielen Jahren vom schwedischen Nutzfahrzeughersteller Volvo AB getrennt. Volvo Cars gehört dem chinesischen Autokonzern Geely, der aber auch an Volvo AB beteiligt ist.