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11/10/2020

Was der neue Mac mini alles kann

Der Mac mini wird nicht nur schneller, sondern auch billiger als das Vorgänger-Modell.

von Barbara Wimmer

Damit hatte beim Apple Event am Dienstag keiner gerechnet: Auch der Mac mini bekommt ein Update mit dem neuen M1-Prozessor, den Tim Cook offiziell vorgestellt hat. „Das ist ein wirklich historischer Tag für den Mac und für Apple“, sagte der Apple-CEO bei der Präsentation.

Der Mac mini wird durch den neuen M1-Prozessor ordentlich aufgewertet, was die Leistung betrifft: Der M1 bringt eine 8-Core CPU mit sich und macht es 3x schneller möglich, Code in Xcode zu erstellen, oder Multitrack-Musikprojekte in Logic Pro zu managen. Doch auch die Grafik-Leistung wird mit dem neuen Prozessor enorm verbessert. Man kann zum Beispiel eine komplexe Timeline in Final Cut Pro bis zu sechsmal schneller rendern, oder grafikintensive Videospiele wie „Shadow of the Tomb Raider“ mit bis zu viermal schnelleren Bildfrequenzen spielen.

Auch die Auflösung eines Fotos im Pixelmator Pro soll bis zu fünfzehnmal schneller funktionieren. Komplexes 3D-Rendering soll besser von der Hand gehen.

Neue Optik und technische Daten

Der Mac mini bekommt aber nicht nur den M1-Prozessor verpasst, sondern auch noch ein ultrakompaktes Design, und bleibt gleichzeitig ruhig und kühl. Es wird möglich sein, zwei Displays inklusive dem Apple Pro Display XDR in voller 6K-Auflösung anzustecken: Ein Display mit einer Auflösung von bis zu 6K bei 60 Hz über Thunderbolt und ein Display mit einer Auflösung von bis zu 4K bei 60 Hz über HDMI 2.0.

Der Mac mini verfügt über einen integrierten Lautsprecher, einen 3,5 mm Kopfhöreranschluss und einen HDMI 2.0-Anschluss, der eine Multichannel-Audioausgabe unterstützt. Zudem mit an Bord sind zwei Thunderbolt / USB 4 Anschlüsse sowie zwei USB-A-Anschlüsse.

Günstiger als bisher

Der Mac mini ist 3,6 cm hoch, 19,7 cm breit, 19,7 cm tief und wiegt 1,2 Kilogramm. Zudem gibt es WiFi 6 für eine schnellere Drahtlos-Verbindung. Der Mac mini wird außerdem billiger: Er soll rund 100 US-Dollar weniger kosten als das Vorgänger-Modell mit dem Quad-Core-Prozessor und ist ab 799 Euro erhältlich. Dafür kriegt man den M1-Prozessor mit 8-core CPU, 8-core GPU, 16-core Neural Engine und 256 GB SSD-Speicher. Die doppelte Speicherkapazität gibt es ab 1029 Euro.

Die Preise für den deutschsprachigen Markt stehen schon fest, weil der Mac mini ab sofort im Apple Store zum Kauf erhältlich ist. Ab nächster Woche wird ausgeliefert.

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