© Xavier Haubois (Observatoire de Paris) et al.

Science

Beteigeuze hat bald seine volle Leuchtkraft zurück

Der Rote Überriese Beteigeuze hatte Astronomen im Jänner auf ein Spektakel am Himmel hoffen lassen. Der Stern, der einer der hellsten am Nachthimmel ist, hatte sich zeitweise verdunkelt. Das verleitete einige Astronomen zu der Vermutung, der Stern könnte in einer riesigen Supernova explodieren. Es wäre ein unvergleichliches Spektakel gewesen, das man über Wochen mit bloßem Auge hätte beobachten können.

Nun hat Beteigeuze wieder 96 Prozent seiner ursprünglichen Helligkeit gewonnen, wie der Twitter-Account @betelbot berichtet.  Die Forscher vermuten, dass eine Staubwolke die Schwankung der Helligkeit bedingt hatte. Dieses „Niesen“ des Roten Überriesen hatte dafür gesorgt, dass weniger Licht vom Stern auf der Erde ankam.

Bis Beteigeuze also tatsächlich explodiert, werden voraussichtlich noch 100.000 Jahre vergehen. Der Rote Riese hat die 20-fache Sonnenmasse und ist 600 Lichtjahre von der Erde entfernt. Damit wäre eine Supernova keine Gefahr für die Erde, aber eine spektakuläre Beobachtung. Bisher konnten Astronomen noch keine Supernova beobachten.

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