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Science

Corona-Patienten mit mildem Verlauf genesen zuhause schlechter

COVID-19-Patienten mit milden Symptomen, die sich zuhause auskurieren, leiden drei Monate später an einem schlechten Gesundheitszustand. Patienten, die einen schwerwiegenderen Verlauf aufweisen und im Spital behandelt werden, gesunden auf Dauer hingegen besser. Das geht aus einer Studie der niederländischen Radbound University Medical Center hervor. 

Für die Studie wurde 124 Patienten mehrere Wochen nach ihrer Genesung untersucht. Verglichen wurde der Schweregrad der Erkrankung, der allgemeine Gesundheitszustand und der Zustand der Lungen. 27 Patienten entwickelten milde Symptome, 51 mäßige, 26 Fälle wurden als „ernst“ und 20 als „kritisch“ klassifiziert. 

Schmerzen in der Brust

Grundsätzlich erholen sich die meisten Patienten gut. Jene mit milden Symptomen, die sich zuhause auskuriert hatten, wiesen drei Monate später über einen längeren Zeitraum hinweg Müdigkeit, Kurzatmigkeit und Schmerzen in der Brust auf. Etwa 22 Prozent der milden Fälle konnten einen sechsminütigen Gehtest nicht absolvieren. Bei den kritischen Fällen waren es nur 16 Prozent. 

Ebenso viele litten an Depressionen – im Vergleich zu 10 Prozent bei den kritischen. Bislang konnten die Forscher den Grund für diese Entwicklung nicht ermitteln. Die Studie wurde im Journal Clinical Infectious Diseases veröffentlicht. 

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