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Science

Implementierter Chip des Pentagon erkennt Corona-Infektion

Die Defense Advanced Research Projects Agency (DARPA) des US-Verteidigungsministeriums hat einen Sensor entwickelt, der COVID-19-Infektionen frühezeitig erkennen kann. Das erzählte der bei der DARPA beschäftigte Arzt für Infektionskrankheiten, Matt Hepburn, dem US-Sender CBS.

Der Chip, der sich in einem gewebeartigem Gel befindet und unter die Haut geschoben wird, testet das Blut des Trägers kontinuierlich und untersucht chemische Reaktionen im Körper. "Leuchtet der Sensor auf, bedeutet das, dass Sie morgen Infektionen haben werden", sagte Hepburn.

Infektionen könnten so schnell gestoppt werden, indem man infizierte Personen rasch isoliert. Auf diese Art könnte auch verhindert werden, dass sich - wie während der Pandemie auf dem Flugzeugträger Theodore Roosevelt - passiert, fast 1.700 Soldaten an Bord des Schiffes in kürzester Zeit mit dem Coronavirus infizieren.

Filter entfernt Virus

Das Pentagon, das in seinen Reihen der US-Streitkräfte bisher mehr als 250.000 COVID-19-Infektionen zählte, hat im Kampf gegen das Coronavirus auch einen Filter entwickelt. Dieser wird in einer Dialysemaschine eingesetzt und kann das Virus aus dem Blut entfernen.

Der Filter wurde bereits von der US-Arzneimittelbehörde FDA für den Notfalleinsatz zugelassen und kam zur Behandlung von fast 300 infizierten Personen zum Einsatz.

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