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ISS: Besatzung findet Kratzer und Delle

Die Besatzung der Internationalen Raumstation sucht die Raumstation derzeit nach weiteren Lecks ab. Zunächst hatten die Raumfahrer mindestens 3 neue undichte Stellen befürchtet. Nun gab die Besatzung vorsichtig Entwarnung.

Die Stellen wurden untersucht. "An einer Stelle ist ein Kratzer, an anderer eine Delle", sagte Kosmonaut Sergej Ryschikow am Freitag der russischen Agentur Interfax zufolge. Das Ergebnis der Untersuchung einer nur schwer zugänglichen Stelle unter einem Rohr steht aber noch aus.

Die Aufnahmen eines speziellen Mikroskops würden nun ausgewertet, geht aus den Funksprüchen der Besatzung mit der Flugleitzentrale hervor. Das Mikroskop war erst in der vergangenen Woche mit dem Raumfrachter Progress 77 vom Weltraumbahnhof Baikonur in Kasachstan zur ISS gebracht worden.

Größe des Lecks bleibt unverändert

Im Herbst hatte die Besatzung eine 4,5 Zentimeter lange Öffnung festgestellt und sie provisorisch abgedichtet. Die Größe des Risses habe sich seither nicht verändert, sagte Ryschnikow. Voraussichtlich am kommenden Montag werde diese erneut versiegelt, hieß es. Am Wochenende sollen die Raumfahrer dafür geschult werden.

Auf dem Außenposten der Menschheit etwa 400 Kilometer über der Erde halten sich derzeit sieben Raumfahrer auf - neben zwei Russen sind das vier Amerikaner und ein Japaner.

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