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ISS verliert Luft: Astronauten suchen undichte Stelle

Auf der Internationalen Raumstation ISS ist es zu einem Zwischenfall gekommen. Es sei ein Luftleck aufgetreten, teilte die russische Raumfahrtbehörde Roskosmos mit. "Es besteht keine Gefahr für Besatzung und für die Station." Auch die NASA schreibt, dass die Raumfahrer nicht in Gefahr seien.

Sensoren im russischen Modul der Raumstation hätten das Leck registriert. Nun werde danach gesucht, wo genau es aufgetreten sei, hieß es. Dazu sollten alle Module der Station nacheinander abgedichtet werden, um das Loch über einen Druckabfall zu orten. Derzeit halten sich drei Raumfahrer in der ISS auf.

Leck bereits seit einem Jahr

Aufgefallen ist das Leck bereits im September vergangenen Jahres. Doch der Luftaustritt durch ein mögliches Loch war zu der Zeit so gering, dass sich die Astronauten nicht weiter auf die Suche nach dem Leck konzentrierten. Nun wurde der Druckabfall größer, sodass beschlossen wurde, das Leck zu suchen. Die NASA geht davon aus, dass erste Ergebnisse Ende nächster Woche vorliegen werden.

Nicht das erste Loch

2018 hatten die Raumfahrer ebenso ein Loch in der ISS festgestellt. Entdeckt wurde das Loch an der Sojus-Raumkapsel, die gerade an der ISS angedockt war. Schnell wurden alle möglichen Theorien verbreitet, woher das Loch kommen könnte. Am Ende stellte sich heraus, dass jemand fälschlicherweise ein Loch gebohrt hatte.

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