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NASA: Dickster Gletscher weltweit schmilzt 80 Jahre zu früh

Zum ersten Mal seit über 70 Jahren geht die Masse des weltweit dicksten Gletschers, der Taku in Alaska, zurück. Klimaforscher haben zwar angekündigt, dass er eines Tages schmelzen würde, allerdings erst in 80 Jahren. 

Mauri Pelto, Gletscherforscher am Nichols College, untersucht laut NASA-Bericht seit vier Jahrzehnten Gletscher auf der ganzen Welt. Von 250 Gletschern, die er beobachtet hat, sind alle kleiner geworden. Außer Taku. Zumindest bis vor kurzem. „Das ist eine große Sache für mich, denn ich konnte an diesem Gletscher immer festhalten“, sagt Pelto.

Die Satellitenbilder der NASA zeigen den Gletscher in den Jahren 2014 und 2019. Die Veränderungen sind zwar für Laien auf dem ersten Blick fast unmerklich, an den Flussufern jedoch deutlich. 

Bislang gewachsen

Taku zählt zu einem der dicksten Gletschern weltweit und befindet sich im Juneau Eisfeld in Alaska. Seit 1946 beobachten Forscher seinen Zustand. Für ein halbes Jahrhundert galt Taku als einziger Gletscher, der nicht an Masse verloren hat.

Zwischen 1946 und 1988 soll er sogar um 0,42 Meter im Jahr gewachsen sein. Seit 1989 hat dieses Zulegen jedoch aufgehört. Seit einem Jahr geht seine Masse sogar zurück. 

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