Eine Mondfinsternis des Mondes.
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Science

Raketenteil trifft morgen den Mond: Gespanntes Warten auf Einschlag

Die viel diskutierte Einschlag eines Raketenteils auf dem Mond steht kurz bevor. Derzeit geht man davon aus, dass es am 4. März um 13:25 Uhr MEZ auf der erdabgewandten Mondseite einschlagen wird.

Nach aktuellem Stand handelt es sich bei dem Booster nicht um ein SpaceX-Teil, sondern um die Überreste einer Langer-Marsch-3C-Rakete, die 2015 die Mission Chang'e 5-T1 ins All brachte.

Die chinesischen Behörden widersprechen dieser Annahme weiterhin, SpaceX hat sich nie zu dem Thema geäußert. Der Entdecker der Rakete ist sich allerdings sehr sicher, das Raketenteil nun korrekt identifiziert zu haben, wie er im Interview mit der futurezone erklärt (hier geht es zum Interview).   

Eine Mondkarte zeigt die Krater Hertzsprung, Kuo Shou Ching und andere benannte Krater.

Das grüne X markiert die berechnete Einschlagstelle

Der vermutete Einschlagsort ist der Hertzsprung-Krater. Beobachten kann man das von der Erde aus nicht. Bis man erste Bilder von der Aufprallstelle erhält, könnte es ein bisschen dauern, erklärt Gray der futurezone.

"Es gibt derzeit 2 Sonden, die den Einschlagkrater aufnehmen können, Chandrayaan 2 und der Lunar Reconnaissance Orbiter. Sie haben unterschiedliche Instrumente und werde beide hoffentlich sehr interessante Bilder liefern." Alle 29 Tage überfliegen sie die berechnete Einschlagstelle.

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