© Jason Dorfman/MIT CSAIL

Science
11/03/2019

Video zeigt hüpfende Roboter-Würfel, die sich selbst stapeln

Die M-Blocks 2.0 nutzen Schwarmintelligenz, um sich anzuordnen. Sie könnten zukünftig Katastrophenhilfe leisten.

Das MIT Labor für Computer Science und Künstliche Intelligenz hat seinen kleinen modularen Würfeln mit dem Namen M-Blocks einen neuen Trick beigebracht: Sie kommunizieren ähnlich einer Schwarmintelligenz. In einem Video zeigen sie die Würfel in Aktion.

Barcode-System

Neu ist dabei die Verwendung eines Barcode-Systems, über das die M-Blocks miteinander kommunizieren können. Jeder Block erhält einen individuellen Code über den sie sich gegenseitig identifizieren. So können die 16 Würfel einfache Aufgaben erfüllen. Sie können etwa ein Reihe bilden, Pfeilen folgen oder Licht tracken.

Das MIT Labor für Computer Science und Künstliche Intelligenz arbeitet bereits seit 2013 an den modularen Würfeln, die sich selbstständig zusammenbauen können. Sie seien robust und günstig und daher potenziell für eine Massenproduktion geeignet, berichtet MIT News. Das "M" stehe dabei für "motion" (Bewegung), "magnet" und "magic" (Magie).  

Katastrophenhilfe 

Die kleinen M-Blocks könnten in Zukunft große Aufgaben übernehmen. So könne man sich etwa vorstellen, in einem brennenden Gebäude die Würfel einfach auf den Boden zu werfen, damit diese anschließend selbstständig eine Stiege, Brücke oder Rampe formen und so einen Fluchtweg schaffen können, schreibt Techcrunch. Weitere Einsatzgebiete könnten Videospiele oder das Gesundheitswesen sein.