HD Vinyl: Österreichisches Start-up meldet Konkurs an

HD Vinyl: Österreichisches Start-up meldet Konkurs an

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HD Vinyl: Österreichisches Start-up meldet Konkurs an

Das Tullner Start-up Rebeat Innovation wollte die klassische Schallplatte weiterentwickeln und auf eine neue Qualitätsstufe stellen. Mit dem so genannten "High Definition Vinyl"-Verfahren sollten die Spieldauer und der Frequenzumfang von Schallplatten erhöht und gleichzeitig die Produktionskosten gesenkt werden. Doch daraus wird wohl nichts.

Denn über das Vermögen der Rebeat Innovation GmbH ist am Landesgericht St. Pölten ein Konkursverfahren beantragt worden. Als Insolvenzursache gilt eine Verzögerung in der Entwicklung und bei der Zusammenstellung der Komponenten.

Unerwartete Probleme

Bei der Entwicklung des "High Definition Vinyl"-Verfahren stellte sich heraus, dass die Laserkomponenten nicht das erwünschte Ergebnis erzielten. Auch Versuche des Unternehmens mittels eigener Presse beziehungsweise Molds schlugen fehl, hieß es.

Aufgrund mangelnder Förderungszusagen wurde nun Insolvenzantrag gestellt. Ob eine Sanierung geplant ist, soll laut AKV im Zuge des Verfahrens geklärt werden. Derzeit wurde kein entsprechender Antrag eingebracht.

Betroffen sind laut einer AKV-Aussendung von vergangener Woche 5 Dienstnehmer*innen und 10 Gläubiger*innen. Etwa 1,3 Millionen Euro an Aktiva stehen Passiva von rund 2 Millionen Euro gegenüber.

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