© Katharina Schiffl

Start-ups

Neuer Accelerator will Europas Start-up-Position verbessern

Die beiden Start-up-Experten Benjamin Ruschin (WeAreDevelopers) und Michael Ionita (NoCode) sehen Europa als Schlusslicht der internationalen Start-up-Szene. Mit einem neuen Accelerator, bzw. einer "Acceleration-Community" namens Founders in Europe, wollen sie das ändern: "Wir möchten nicht länger dabei zusehen, wie die europäischen Startups das Schlusslicht in der internationalen Start-up-Szene abbilden."

Training

Founders in Europe bietet Gründerinnen und Gründern von Start-ups an, zunächst ein dreimonatiges Training zu absolvieren. Im "Founders Education"-Programm lernen sie u.a. über den Aufbau von Teams, die Erstellung von Geschäftsplänen, Vertrieb, Produktentwicklung und Marketing. Die Lehrinhalte bauen auf Interviews mit 200 Start-up-Gründerinnen und -Gründern auf.

Das 12-wöchige Training wird in Form von Videokonferenzen abgehalten. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer erhalten Zugriff auf eine eigene e-Learning-Plattform. "Das vermittelte Wissen ist praxis-orientiert und kann sofort von den GründerInnen in ihren Start-ups angewendet werden", versichern Ionita und Ruschin. Innerhalb der 3 Monate könne man die Teilnehmerinnen und Teilnehmer auch gut kennenlernen, meinen die Initiatoren von Founders in Europe.

Finanzierung

"Wir können objektiv feststellen, wer die Persönlichkeit, die Motivation und den Biss hat, den es braucht um ein Start-up zum Erfolg zu führen", sind sie überzeugt. Wer die notwendigen Voraussetzungen mitbringt, kann auf Pre-Seed-Finanzierung in sechsstelliger Höhe hoffen. Ruschin und Ionita wollen dazu ihr jahrelang aufgebautes Netzwerk an Investoren anzapfen und verlangen im Gegenzug Firmenanteile von den Start-ups.

Schnuppern

Das erste Founders Education Programm wird im August 2021 starten. Interessierte Start-up-Gründerinnen und -Gründer finden auf der Webseite von Founders in Europe mehr Informationen. Auf der Seite gibt es auch einmal pro Woche eine kostenfreie Company Building Session. Darin erhalten Gründerinnen und Gründer Praxiswissen aus dem Founders Education Programm und können offen über die aktuellen Herausforderungen ihrer Start-ups sprechen.

Hat dir der Artikel gefallen? Jetzt teilen!

Kommentare