Start-ups
26.03.2018

Wiener Buchhaltungs-Start-up bekommt 385.000 Euro

Drei Business Angels haben sich am Wiener Start-up Domonda beteiligt, das KI-Lösungen für Steuerberater entwickelt

Das Wiener Start-up Domonda hat ein Investment in der Höhe von 385.000 Euro erhalten. Hinter der Finanzierungsrunde stehen Stefan Kainz (Growth Ninjas), Konrad Kreid (Sportnahrung.at) und Johannes Cech (Geizhals.at), die über das Investoren-Netzwerk primeCROWD die Beteiligung erworben haben. Wie viele Unternehmensanteile für die Summe abgegeben wurden, ist nicht bekannt. Mit dem frischen Kapital soll das weitere Wachstum des achtköpfigen Unternehmens finanziert werden.

KI-Bearbeitung von Belegen

Domonda entwickelt eine Software für Steuerberatungs-Kanzleien, die das automatisierte Abwickeln häufig anfallender Aufgaben ermöglicht. Dazu zählen unter anderem die Belegerfassung, die Zuweisung von Sachkonten und Steuercodes sowie das Auslesen der Debitoren und Kreditoren. Damit können laut dem Start-up „bis zu 80 Prozent Bearbeitungszeit mit Belegen“ erspart werden.

Zu den Kunden des Start-ups zählen die Steuerberatungskanzleien Ecovis sowie Steirer, Mika & Comp. Dieses Jahr wolle man rund 1000 klein- und mittelständische Kunden von Steuerberatungskanzleien unterstützen und bis zu 400.000 Belege mittels Künstlicher Intelligenz verarbeiten.