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Massiver Systemausfall bei McDonalds: Ganz Österreich betroffen

Update 15.3, 13:00: Neue Informationen über das Ausmaß in Österreich ergänzt

Die Fast-Food-Kette McDonalds kämpfte mit einem massiven Systemausfall, der Filialen in mehreren Ländern betroffen hatte. Kund*innen konnten laut Angaben auf Social Media sowie laut offiziellen Angaben keine Bestellungen durchführen. Laut McDonalds Österreich waren auch alle 199 österreichischen Filialen betroffen, wie das Unternehmen auf futurezone-Anfrage erklärt. "Unsere Restaurants waren heute früh kurzzeitig von einem technischen Ausfall betroffen, der mittlerweile behoben wurde. Es bestand kein Zusammenhang mit einem Cybersecurity-Ereignis. Wir danken unseren Gästen für Ihre Geduld und entschuldigen uns für etwaige Unannehmlichkeiten, die durch den Ausfall entstanden sind", teilte McDonalds Österreich der futurezone mit.    

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Berichte von betroffenen Filialen gibt es auch aus Japan, Taiwan, Hong Kong, Großbritannien, Schweden, Australien und Neuseeland. Das Problem wurde öffentlich, weil sich auf Social Media zahlreiche McDonals-Kund*innen den Ausfall beklagten, wie BBC berichtet. Ein Kunde, der in Japan bestellen wollte, erzählte auf X von "Personal, das die Bestellungen auf Papier abrechnet”.

Von der japanischen McDonalds-Sparte folgte eine Stellungnahme: “Wir entschuldigen uns für die Unannehmlichkeiten und bitten Sie, ein Weilchen zu warten, bis das Service wiederhergestellt wird.”

Technologieversagen bei den Bildschirmen

In Australien sagte ein Sprecher zu Business Insider, dass ein “Technologieversagen” die Ursache für das Problem war. Sie entschuldigten sich dafür bei ihren Kund*innen. In Neuseeland sagte das Unternehmen zu New Zealand Herald, dass ein Ausfall der Bildschirme die Bestellungen verhindert hätte.

Auch in China versagte das Bestellsystem. Auf der chinesischen Social Media Plattform Weibo trendete dann die Suche nach “McDonalds Crash”. Wie viele Filialen weltweit genau von dem Systemausfall betroffen waren, ist nicht bekannt. Auch was genau in der Software zum Versagen führte, wurde bis dato nicht öffentlich. 

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