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Tesla feuert 200 Mitarbeiter, die für Autopiloten zuständig sind

Tesla sendet derzeit unterschiedliche Signale: Einerseits verspricht das Unternehmen seit Jahren, dass vollständig autonome Autos bald kommen und der Autopilot schon sehr bald die nächste Stufe an Autonomie erreichen wird, anderseits entlässt der Konzern nun rund 200 Mitarbeiter*innen, die bislang am Autopilot gearbeitet haben.

Wie Bloomberg berichtet wurden 195 von 276 Mitarbeiter*innen am Standort in San Mateo in Kalifornien gekündigt. Der Rest wird auf andere Standorte aufgeteilt. Die betroffenen Mitarbeiter*innen waren vor allem mit der Fehlerbehebung beschäftigt, sowie mit der besseren Objekterkennung. Das heißt, sie waren dafür zuständig, die Systeme so zu trainieren, dass sie Hindernisse besser erkennen. Das ist wiederum essentiell für vollständige Autonomie. 

Warum Fehlerbehebung wichtig ist

Wenn der Autopilot besser werden soll, und die Autos immer autonomer, sollten gerade diese Aufgaben von großer Wichtigkeit sein und diese Mitarbeiter*innen eigentlich unverzichtbar. Tesla verwendet nämlich, anders als andere Hersteller, auch keine helfenden Hardware-Systeme wie Lidar oder Radar, somit sind objekterkennende KI-Systeme noch wichtiger.

Techcrunch spekuliert, dass Mitarbeiter*innen, die sich diesen Aufgaben widmen, künftig möglicherweise in Buffalo arbeiten müssen. Dort sei die Bezahlung niedriger, heißt es in dem Bericht. 

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