Digital Life

Warnung vor gefälschten Erdbeben-Hilfe-Websites

Die Erdbebenkatastrophe in der Türkei und in Syrien hat zu zahlreichen Todesopfern geführt. Zudem sind Millionen Menschen jetzt obdachlos. In den letzten Tagen hat es geschneit. Die Bevölkerung bleibt aus Angst vor weiteren Nachbeben, die den ganzen Tag über andauerten, jedoch großteils im Freien. Rasche Hilfe und Versorgung ist daher notwendig und wünschenswert.

Die Tricks der Betrüger*innen

Doch das nützen auch Betrüger*innen aus. Nicht jeder Spendenaufruf, den ihr im Netz zur Erdbebenkatastrophe findet, ist legitim. Betrüger*innen basteln Social-Media-Postings, die sie auf Plattformen wie Twitter verbreiten, um Menschen zu gefälschten Websites zu führen, über die sie spenden können.

Die Websites sehen dabei aus wie „echte“ Spenden-Websites, teilweise auch wie jene von bekannten Organisationen. Gespendet werden kann auch über „seriöse“ Plattformen wie PayPal. Das sorge für besondere Vertrauenswürdigkeit, warnt die „Watchlist Internet“ in einer Aussendung. Manche Aufrufe enthalten auch Links mit Krypto-Wallets, bei denen Spenden über Kryptowährungen erbeten werden.

Diese Websites sind nicht echt

Die Watchlist Internet hat eine Liste von Websites zusammengestellt, bei denen Betrüger*innen dahinter stecken und über die nicht gespendet werden sollte:

  • donateturkey.world
  • earthquaketurkey.world
  •   help-turkey.org
  •   helpturkey.world
  •   helpturkeyandsyria.life
  •   turkeydonate.world
  •   turkey-fund.com
  •   turkeyhelp.world
  •   turkeystrong.org
  •   wladimirfoundation.co

So könnt ihr spenden und helfen

Wer für die Erdbebenopfer in der Türkei und in Syrien spenden will, soll das am besten über bekannte Organisationen tun. Diese haben auf ihren Websites klare Informationen darüber, wer dahinter steckt und für was konkret gespendet wird. Auf der Website spendeninfo.at gibt es außerdem eine Liste mit österreichischen Hilfsorganisationen, die Spenden für die Türkei und Syrien annehmen.

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