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Huawei gibt nicht auf: Mate 40 für Zertifizierung angemeldet

Huaweis Handy-Sparte hat es aktuell aufgrund der US-Sanktionen nicht einfach. So können neue Handys nicht mit Google-Produkten ausgeliefert werden, populäre Apps wie Google Maps oder Gmail sowie der PlayStore fehlen. Und obwohl Analysten schon das Szenario malen, dass Huawei das Smartphone-Geschäft ganz aufgeben könnte, will das chinesische Unternehmen offenbar noch nicht klein beigeben.

So tauchte das kommende 5G-Flaggschiff Huawei Mate 40 in offiziellen Dokumenten der Zertifizierungsstelle Eurasian Economic Commission (EEC) auf, wie Gizchina berichtet. Demnach wird das Mate 40 in mindestens 3 Varianten kommen, höchstwahrscheinlich als Huawei Mate 40, Mate 40 Pro und Mate 40 Pro+.

Zuständigkeit

Die EEC ist für die Märkte Russland, Armenien, Belarus, Kasachstan und Kirgisistan zuständig. Eine Zertifizierung für den eurasischen Markt legt auch nahe, dass Huawei das Gerät auch in anderen Ländern Europas auf den Markt bringen wird.

Denkbar wäre zuvor auch gewesen, dass Huawei das Gerät vorerst nur nach China bringt, wo die gesperrten Google-Dienste aufgrund chinesischer Zensur ohnehin weniger relevant sind. 

Design geleakt

Bereits zuvor wurde das Design des Huawei P40 geleakt. Es erinnert an die Vorgängerversion und verfügt über abgerundete Ränder sowie ein Display, das weit über die Ränder hinausragt. Auffallend ist, dass die Kamera auf der Rückseite offenbar wesentlich größer ausfällt, als beim Vorgänger.

Im Gegensatz zum Mate 40 Pro kommt das Standardmodell Mate 40 offenbar ohne dem sogenannten Waterfall-Display: Die Ränder des Bildschirms sind nicht abgerundet und ragen nicht über den Rand hinaus. Auch bei der Kameraausstattung sind kleinere Unterschiede zu sehen.

Präsentiert wird die Mate-Serie üblicherweise im Oktober.

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