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© APA/AFP/GABRIELLE LURIE / GABRIELLE LURIE

Apps

Apple verbannt nicht offizielle Coronavirus-Apps aus dem App Store

Seit Anfang März nimmt Apple Apps, die auf das Coronavirus Bezug nehmen, genauer unter die Lupe. Mindestens 4 Anwendungen, die Zahlen von Erkrankten in den einzelnen Ländern anzeigen, wurden bereits abgelehnt, berichtet CNet. Nun macht der iPhone-Hersteller seine Politik in Hinblick auf Corona-Apps offiziell.

In einem auf seiner Seite für Entwickler veröffentlichten Schreiben verweist man darauf, dass Apps, die sich auf das Coronavirus beziehen, nur mehr von anerkannten Stellen, wie etwa Regierungsorganisationen, auf Gesundheitsthemen spezialisierte NGOs oder Bildungs- und medizinischen Einrichtungen akzeptiert werden. Damit wolle man sicherstellen, dass die Datenquellen seriös seien, heißt es.

Beschleunigte Überprüfung

Apps, die diesen Kritieren entsprechen, will Apple schneller prüfen, damit sie rasch veröffentlicht werden können. Entwickler müssen sie dazu als Teil eines "zeitkritischen Ereignisses" markieren, teilte Apple mit.

Apple reagiert damit auch auf eine Aufforderung der US-Regierung, die Techunternehmen aufgefordert hatte, dabei zu helfen, die Ausbreitung von Falschinformationen über das Coronavirus einzudämmen. Fake News zum Virus sind bereits seit längerem im Umlauf.

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