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Immer mehr illegaler Datenhandel über Telegram

Cybercrime-Spezialist*innen sind alarmiert: Der Messenger Telegram entwickelt sich immer mehr zum Hotspot für den Handel mit gestohlenen Daten. In den vergangenen Wochen seien immer mehr Datensätze mit E-Mail-Adressen und Passwörtern in Telegram-Channels aufgetaucht, die Zehntausende Abonnenten haben.

Einige Datenbanken, die zum Verkauf angeboten werden, beinhalten 300.000 bis 600.000 E-Mail- und Passwort-Kombinationen von Gaming- und E-Mail-Anbietern. Cyberkriminelle würden aber auch finanzielle Informationen anbieten, wie Kreditkartennummern, Passkopien oder Hacking-Tools, berichtet engadget.

Populärer als das Darknet

Ein Cyberthreat-Analyst von Cyberint sagt, dass Telegram extrem populär sei, um gestohlene Daten zu verkaufen und dass der Messenger fast beliebter sei als das Darknet, weil der Messenger weniger im Visier von Behörden stehe.

Nachdem Telegram über die betrügerischen Aktivitäten informiert worden war, hat der Dienst die Channels geschlossen. Man verwies zudem auf seine Regeln, dass man alle Daten, die ohne Zustimmung der Betroffenen verbreitet werden, löschen dürfe und man dafür Moderator*innen einsetze, die pro Tag 10.000 Channels löschen, die diese Regel brechen würden.

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