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Mobilfunk
01/31/2014

A1 erhöht Aktivierungsentgelt kräftig

Marktführer A1 verlangt ab Montag knapp 70 Euro Aktivierungsentgelt bei Neuanmeldungen. Die Konkurrenz zieht bei der Preiserhöhung nicht mit.

Anstatt 49,90 Euro müssen Kunden, die sich bei A1 neu anmelden ab Montag 69,90 Euro Aktivierungsentgelt bezahlen, das bestätigte eine A1-Sprecherin am Freitag der futurezone. Das Aktivierungsentgelt sei seit fast acht Jahren nicht erhöht worden, so die Unternehmenssprecherin. Die Kosten seien durch die Inflation gewachsen, gleichzeitig sei das technische Umfeld durch die neue Mobilfunkgeneration LTE komplexer geworden, rechtfertigt das Unternehmen die Preiserhöhung von rund 40 Prozent.

Konkurrenz zieht nicht mit

Die Konkurrenz zieht bei dem Schritt nicht mit. Weder T-Mobile noch Drei planen einen Erhöhung des Aktivierungsentgeltes, hieß es auf Anfrage der futurezone bei den Mobilfunkbetreibern. Bei beiden Unternehmen sind bei Neuanmeldung auch weiterhin rund 49 Euro für die Aktivierung eines Anschlusses zu bezahlen.

A1 hatte vor kurzem auch Preiserhöhungen bei seinem Billigangebot bob angekündigt. Ab 3. März werden die Tarife bei bob von zehn bis 70 Prozent teurer. Als Grund dafür wurden „allgemein steigende Kosten“ genannt. Auch die Grundgebühr für yesss! wurde angehoben.

Preisanstieg im Mobilfunk

Die Mobilfunkpreise sind in Österreich zuletzt deutlich gestiegen. Eine Erhebung der Regulierungsbehörde RTR wies für das Abschlussquartal 2013 einen durchschnittlichen Anstieg von zehn Prozent aus.

Ein direkter Zusammenhang mit der Fusion der Anbieter Drei und Orange im vergangenen Jahr lasse sich nicht beweisen, sagte RTR-Chef Georg Serentschy bei der Präsentation der Zahlen. Österreichs Mobilfunker mussten zuletzt auch bei der Versteigerung der neuen LTE-Frequenzen kräftig in die Kasse langen. A1 überwies rund eine Milliarde Euro, T-Mobile 654 Millionen Euro und Drei 330 Millionen Euro.

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