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B2B
08/17/2020

Internet of Things: „Im Mittelpunkt der Mensch“

Digitale Werkzeuge haben manchmal Schwächen. Häufiger Grund: Sie werden nicht für die Nutzerinnen und Nutzer designt.

Bei Internet of Things (IoT) kommunizieren Maschinen mit Maschinen. Am Ende gibt es aber immer noch Menschen, die zum Beispiel die Daten der Kommunikation auswerten und die Ergebnisse verwerten.

„Deshalb müssen auch diese digitalen Werkzeuge für Menschen entwickelt werden“, sagt Hilda Tellioğlu, Studiendekanin für Informatik an der TU Wien. Doch genau auf das wird manchmal vergessen. „Aktuelle Standardapplikationen sind mitunter glatte Themenverfehlungen“, erklärt sie, „denn die Programme entstehen oft aus einer rein technikzentrierten Sicht und berücksichtigen wesentliche Faktoren nicht, die Nutzerinnen und Nutzer betreffen.“

Programme für Menschen

Tellioğlu wird am 4. November beim IoT-Fachkongress von Austrian Standards die Keynote zum Thema „User Centered Design“ halten. Nicht selten werde der Kontext vergessen, in dem eine Software am Ende verwendet wird. Das zeige sich etwa auch beim mobilen Arbeiten im Homeoffice, das dank der Corona-Krise massiv an Bedeutung gewonnen hat. Die TU-Studiendekanin plädiert daher dafür, dass User Centered Design in die Softwareentwicklung integriert werden muss, um IoT-Ökosysteme, aber auch Digitallösungen für das Office aufzubauen. „Nur wenn der Mensch von Anfang an im Zentrum von Innovation und Entwicklung steht, entstehen nachhaltige Produkte, die auch angenommen und genutzt werden“, so Tellioğlu.

Dabei sollte sich alles um die Frage drehen: Wie nutzen Menschen das geplante Produkt am Ende? Was sind ihre Bedürfnisse? Bei IoT geht es etwa darum, dass Menschen am Ende den Output der von den Maschinen gesammelten Daten bewerten muss. Dazu müssen Menschen aber auch wissen, wie ein Ergebnis zustande gekommen ist und wie die Daten zu bewerten sind. „Um das Konzept erfolgreich in die Softwareentwicklung zu integrieren, muss dieser Schritt von den Stakeholdern mitgetragen werden. Dazu sind im Konsens verbindliche Beschreibungen und konkrete Hilfestellungen für Entwicklerinnen und Entwickler zu definieren – oder anders gesagt: Es braucht die Weisheit der Vielen – die Standards“, fasst Professorin Tellioğlu zusammen.

4. IoT-Fachkongress ist digital

Der 4. IoT-Fachkongress „Mit Standards in die Zukunft“ findet am 4. November 2020 online statt. Nach der Keynote von Tellioğlu stehen Live-Best Practices auf dem Programm, unter anderem zu Security by Design, Artificial Intelligence, Industrie 4.0, IoT und IIoT, Predictive Maintenance, Open Innovation, Tracking und vielen weiteren Themen.

Mehr Information und Anmeldung unter: www.austrian-standards.at/iot

Disclaimer: Die futurezone ist Medienpartner des IoT-Fachkongresses.

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