B2B
12/19/2015

Jolla kann weitermachen

Das finnische Start-up Jolla hat seine Finanzierung gesichert. Das Betriebssystem Sailfish wird weiterentwickelt. Die Zukunft des Jolla-Tablets bleibt ungewiss.

Ende November kämpfte das von ehemaligen Nokia-Mitarbeitern gegründete Start-up Jolla ums Überleben. Vor einer wichtigen Finanzierungsrunde war ein Investor abgesprungen. Nun vermeldet das Start-up, das es wieder im Geschäft sei. Das Aus konnte abgewendet werden, die weitere Finanzierung sei gesichert, schrieb Jolla-Mitgründer Antti Saarnio im Unternehmensblog. Damit könne das Betriebssystem Sailfish OS weiterentwickelt werden.

Man werde sich künftig vorwiegend auf Indien und Russland konzentrieren, so Saarnio weiter. Gemeinsam mit einem indischen Partner will Jolla 2016 ein neues Sailfish-Smartphone auf den Markt bringen.

Zukunft des Jolla-Tablets ungewiss

Wie es mit dem bereits seit längerem angekündigten und immer wieder verzögerten Jolla-Tablet (futurezone Hands-on) weitergeht, bleibt ungewiss. Laut heise.de gibt es zwei Alternativen. Crowdfunding-Unterstützer, die noch kein Tablet erhalten haben, werden ihr Geld zurückbekommen. Möglich sei auch, dass die restlichen versprochenen Geräte noch fertiggestellt und ausgeliefert werden. Dabei sei aber mit weiteren Verzögerungen zu rechnen. Da die Finanzprobleme des Start-ups gelöst seien, werde man sich nun der Sache annehmen, schrieb Saarnio.