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B2B
08/27/2020

Microsoft hätte mit seinen Apple-Aktien Milliarden verdienen können

In den 90er-Jahren rettete Microsoft Apple und hätte so fast Milliarden gemacht.

Dass man im Nachhinein oft gescheiter ist, gilt besonders am Aktienmarkt. Das dürfte man sich auch bei Microsoft denken. Als Apple 1997 in Schwierigkeiten steckte, war es ausgerechnet der größte Konkurrent, der rettende Finanzmittel zur Verfügung stellte. 

So kaufte Microsoft damals Apple-Aktien im Wert von 150 Millionen Dollar und einigte sich auf eine Vereinbarung. Demnach sollte Microsoft sein Office-Programmpaket für Macs 5 Jahre lang supporten - dafür sollte Apple den Internet Explorer zum Standard-Browser auf Macs machen. 

Microsoft handelte damals nicht rein aus Selbstlosigkeit. Man wollte mit der Kooperation auch Bedenken hinsichtlich der eigenen Monopolstellung etwas entkräften.

Was passierte mit den Aktien?

Das Unternehmen hielt die Aktien für einige Jahre, bis man 2002 begann, sie wieder abzustoßen. Mitte des Jahres 2003 war das Unternehmen wieder sämtliche Apple-Wertpapiere los. Insgesamt brachten die Aktien 550 Millionen US-Dollar ein - ein durchaus stolzer Anstieg um 260 Prozent. Doch es wäre viel mehr gegangen.

Insgesamt verfügte das Unternehmen damals über 18,1 Millionen Aktien des Apple-Konzerns. Seitdem gab es mehrere Aktiensplits, weswegen es heute 253,4 Millionen Aktien wären, wie The Next Web ausrechnete.

Gemessen am aktuellen Wert der Apple-Aktie von 506 US-Dollar hätte Microsoft heute Apple-Anteile im Wert von 128,2 Milliarden Dollar - etwa das 850-fache, was Microsoft 1997 in Apple investierte.

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