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B2B
06/24/2019

Microsoft verbietet Mitarbeitern Slack und Google Docs

Microsoft will aus Sicherheitsgründen nicht, dass die eigenen Mitarbeiter die Konkurrenzprodukte nutzen.

Microsoft hat offenbar Angst vor Industriespionage und greift darum auch zu eher drastischen Mitteln. Das belegen interne Dokumente, die Geekwire zugespielt wurden. Demnach verbietet der Konzern, seinen Mitarbeitern Dienste der Konkurrenz für interne Kommunikation zu nutzen.

Dazu zählen etwa Slack, Google Docs und die Amazon Web Services (AWS). Zu den verbotenen Diensten zählt interessanterweise auch das von Microsoft übernommene GitHub. Auch Grammarly, ein Tool zur Rechtschreibung, verbietet Microsoft demnach.

Geistiges Eigentum

In dem Schreiben heißt es konkret, Slack biete keine „erforderlichen Kontrollen, den ordnungsgemäßen Schutz von Microsofts geistigem Eigentum zu gewährleisten“. Nutzer sollen stattdessen zu Microsoft Teams wechseln, das eine ähnliche Funktionalität bieten würde.

Das einzige Slack-Produkt, das mit Microsofts Sicherheitsanforderungen übereinstimme, ist Slack Enterprise Grid. Microsoft bevorzugt es dennoch, wenn die Mitarbeiter stattdessen die hauseigene Software verwenden würden.