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Tesla muss Waldrodung für Gigafactory-Bau stoppen

Der US-Elektroautobauer Tesla muss weitere Rodungsarbeiten auf seiner Gigafactory-Baustelle in Grünheide bei Berlin vorerst einstellen. Nach einem Eilantrag zweier Umweltverbände erließ das Verwaltungsgericht Frankfurt (Oder) eine vorläufige Zwischenverfügung, nach der vorerst keine Bäume mehr gefällt werden dürfen, wie ein Gerichtssprecher am Dienstag sagte.

Eine Entscheidung in der Sache habe das Gericht aber noch nicht getroffen. Wann dies der Fall sein wird, ist bisher noch offen.

Zuvor hatte der Berliner "Tagesspiegel" über den Rodungsstopp berichtet. Demnach begründete das Gericht seine Entscheidung nach einer Klage des Naturschutzbunds Brandenburg (Nabu) und der Grünen Liga damit, dass davon auszugehen sei, dass die Rodung der 82,9 Hektar Waldfläche nur wenige Tage in Anspruch nehmen werde. Mit dem Beschluss werde sichergestellt, dass keine vollendeten Tatsachen geschaffen würden.

Teilgenehmigungen

Laut "Tagesspiegel" wird aus der Sicht von Tesla das bisherige Kieferwaldareal zum jetzigen Zeitpunkt zwingend gebraucht, um eine Abwassertrasse für die Fabrik und Abstellflächen zu schaffen. Die Produktion des US-Elektroautobauers in Grünheide soll bereits im Juli 2021 starten; jährlich sollen dort bis zu 500.000 Elektroautos vom Band laufen. Bisher baut Tesla auf Grundlage vorläufiger Teilgenehmigungen.

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