B2B
15.01.2019

Tesla will griechische Inseln mit Solarstrom und Powerpacks versorgen

Der E-Autohersteller befindet sich in Gesprächen mit griechischen Behörden, um ein kleines Stromnetz zu errichten.

Eine Herausforderung für die Stromversorgung sind die zahlreichen Inseln in Griechenland, da sie meist relativ klein und weit verstreut sind. Zudem sei das Stromnetz auf den Inseln meist in die Jahre gekommen.

Tesla hat sich nun mit Behörden in Griechenland getroffen und vorgeschlagen, einige Inseln mit Solarstrom und dazugehörigen Powerpacks zu versorgen. Im Zuge dessen soll das  Microgrids auf den Inseln modernisiert und auf erneuerbare Energie umgestellt werden, Electrek berichtet.

Das Unternehmen von Elon Musk hat bereits einige Erfahrung gesammelt, wenn es um Microgrids auf kleineren Inseln geht. So hat Tesla 2016 etwa auf der Insel Ta‘ū in Amerikanisch-Samoa eine Solarpark mit einer Leistung von 1,4 Megawatt und einem Akkuspeicher von 6 MWh errichtet. Als Speicher dienen dort 60 Tesla-Powerback-Akkus. Damit können die Einwohner der Insel zu hundert Prozent mit erneuerbarer Energie versorgt werden. Ebenso in Samoa, Hawaii und Puerto Rico ist Tesla im Bereich von Microgrids aktiv.

Tesla Forschungszentrum in Griechenland

Im März vergangenen Jahres hat der E-Autohersteller angekündigt, ein Forschungszentrum in Griechenland zu errichten. An dem Forschungs- und Entwicklungsstandort in der Stadt Korinth sollen mindestens zehn Wissenschaftler arbeiten.