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Trend zum Homeoffice verhilft Microsoft zu Umsatzsprung

Der Trend zum Homeoffice lässt Microsoft in der Corona-Krise glänzend dastehen. Im ersten Quartal legte der Umsatz um 19 Prozent auf 41,7 Milliarden Dollar zu, wie der weltgrößte Softwareanbieter am Dienstag nach US-Börsenschluss mitteilte.  Der Gewinn stieg um 44 Prozent auf 15,46 Milliarden Dollar.

Firmenchef Satya Nadella sagte, die Digitalisierung verlangsame sich auch ein Jahr nach Beginn der Pandemie nicht. Das Wachstum wurde besonders von der Cloud-Sparte Azure angeschoben, die auf ein Erlösplus von 50 Prozent kam. Sie konkurrierte mit Amazons AWS und Google Cloud. Letzterer Dienst kam von Januar bis März auf ein Plus von fast 46 Prozent.

Auch Teams mit kräftigen Zuwächsen

In der Corona-Krise ist daneben auch die Kommunikations-Software Teams gefragt, die mittlerweile 145 Millionen aktive Nutzer*innen täglich verzeichnet. Aber auch Windows-Anwendungen profitieren vom jüngsten PC-Boom in Homeoffice-Zeiten. Die Verkäufe von Windows an Computerhersteller stiegen um zehn Prozent.

Künftig soll auch der KI-Spezialist NuanceCommunications für Zuwächse sorgen, den Microsoft für 20 Milliarden Dollar übernehmen will.

Aktie fällt

Am Aktienmarkt konnte der Windows-Anbieter nicht überzeugen. Die Papiere fielen nachbörslich mehr als drei Prozent. Im vergangenen Jahr hatte die Aktie 50 Prozent zugelegt.

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