© City of Tulsa

Digital Life
05/23/2020

23 Meter hohe Elon-Musk-Statue enthüllt

Die Behörden im Bundesstaat Oklahoma wollen so darum werben, Standort für eine Tesla-Fabrik zu werden.

Am vergangenen Mittwoch wurde in Tulsa im US-Bundesstaat Oklahoma dem Tesla-Chef Elon Musk ein - zumindest temporäres - Denkmal gesetzt.

Der Bürgermeister G. T. Bynum sowie der Tesla-Fanclub Tesla Owners Club of Oklahoma enthüllten eine 23 Meter hohe Statue mit dem Gesicht von Elon Musk. Auf der Brust ist außerdem das Tesla-Logo gemalt, der Schriftzug findet sich auf der Gürtelschnalle.

Übermalt

Bei der Statue handelt es sich eigentlich um den Golden Driller, dessen Gesicht und Oberkörper lediglich übermalt wurden. Das Monument steht seit 1966 vor dem Messezentrum in Tulsa und stellt eigentlich einen Ölarbeiter dar.

Es handelt sich um die sechsthöchste Statue in den USA, die nun Elon Musks Gesicht trägt, wie Bynum auch per Twitter stolz verkündete

Die “Verkleidung” des überdimensionalen Ölarbeiters dürfte allerdings nur eine temporäre Angelegenheit sein. So wurde das Gesicht laut einem Fernsehbericht in den Lokalnachrichten vor der Bemalung sicherheitshalber in Plastik gehüllt.

Hintergrund

Hintergrund der Aktion ist ein Bericht, wonach Tulsa für Tesla in der engeren Auswahl als Standort für eine zweite Fabrik sein soll. Darauf hofft auch der Gouverneur von Oklahoma. In einer öffentlichen Mitteilung an Musk schreibt er: “Die Menschen in Oklahoma lieben ihre Trucks und ihre Raketen und würden gerne mit Ihnen in unserem großartigen Bundesstaat zusammenarbeiten.” 

Sollte in dem Ort tatsächlich ein Tesla-Werk entstehen, hoffen die Behörden auf bis zu 10.000 zusätzliche Arbeitsplätze.

Streit um Corona-Maßnahmen

Zuletzt lag Elon Musk mit den Behörden am Tesla-Hauptsitz in Fremont, Kalifornien im Clinch. Hintergrund ist, dass er die Fabrik aufgrund der Coronakrise nicht öffnen durfte. Er drohte in diesem Zusammenhang sogar mit der Verlegung des Hauptquartiers und forderte die Behörden auf, ihn festzunehmen. Zuvor bezeichnete er die Corona-Maßnahmen als “faschistisch”. Mittlerweile darf in dem Werk in Fremont wieder gearbeitet werden. 

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