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© APA/AFP/THOMAS SAMSON / THOMAS SAMSON

Digital Life
04/28/2020

Akku löst Brand aus: Klage gegen Amazon

Weil ein Akku mit dem Zusatz “Amazon’s Choice” angepriesen wurde, droht dem Versandhändler nun Ärger.

Ein Mann im US-Bundesstaat Minnesota hat vergangenes Jahr einen Akku für eine Bohrmaschine bei Amazon gekauft, der anschließend Feuer gefangen und seine Garage in Brand gesteckt hat. Die Versicherung des Mannes, die den Schaden übernahm, klagt nun den Versandhändler aufgrund des Schadens. 

Hintergrund ist, dass der entsprechende Akku zwar von einem Dritthändler kam, auf der Amazon-Webseite aber mit dem ZusatzAmazon’s Choice” versehen war. Außerdem wurde ein Ladegerät verwendet, das auf der Amazon-Seite als “kompatibel” beschrieben war, es in Wahrheit aber gar nicht war. 

Fahrlässigkeit

Die Versicherungsgesellschaft klagt Amazon nun wegen Fahrlässigkeit und mangelhaften Warnhinweisen.  Amazon habe "eine direkte Rolle” bei dem Verkauf und dem Vertrieb der Batterie gespielt, so das Unternehmen laut The Verge.

Die Klage könnte direkte Auswirkungen darauf haben, welche Verantwortung Amazon hat, wenn Dritthändler Ware auf der Plattform verkaufen. Der Händler vertritt bisher die Auffassung, dass er für Schäden nicht haftbar sei, da Amazon nur Verknüpfungspunkt zwischen Käufer und Verkäufer ist.

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