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Digital Life
07/10/2020

Alexander Wurz macht eine Rennliga für Elektroroller

Die E-Scooter-Rennserie, die vom österreichischen Ex-Formel-1-Fahrer mitbegründet wurde, soll 2021 starten.

Eine Gruppe früherer und aktiver Rennfahrer hat eine neue Rennserie für Elektroroller ins Leben gerufen. Auch der österreichische Ex-Formel-1-Fahrer Alexander Wurz gehört dazu. Die "Electric Scooter Championship" kurz "eSkootr" soll 2021 an den Start gehen.

In einem futuristischen Ankündigungsvideo sind Tron-ähnliche Figuren, in neon-akzentuierten Overalls zu sehen, die auf ihren E-Rollern mit mehr als 100 km/h durch einen Tunnel flitzen.

Die Eintrittsbarriere sei weit geringer als bei anderen Motorsport-Bewerben, heißt es in einem Statement der Veranstalter. Mitmachen könnten Rennfahrer, Radfahrer, Skater, Snowboarder und sogar E-Sport-Rennfahrer.

Die fahrbaren Untersätze sollen von einem laut den Veranstaltern "anerkannten High-Tech-Anbieter" stammen. Prototypen sollen noch heuer präsentiert werden. Details zu der Serie sind noch nicht bekannt.

Ähnlich wie in der Formel E haben es sich die Veranstalter auf die Fahnen geschrieben die E-Mobilität und saubere Energie fördern zu wollen. Die Rennen sollen in großen Städten stattfinden, wo man auch neue Möglichkeiten der Mobilität demonstrieren wolle. Man wolle zeigen, wie in dicht besiedelten Gebieten nachhaltige Stadtnetze aufgebaut werden könnten, in denen sich E-Scooter, E-Bikes und Fahrräder gemeinsam den Raum teilen.

Prominenter Formel-E-Fahrer an Bord

Mit dabei ist auch der brasilianische Formel-E-Champion Lucas die Grassi, der als eine Art Poster-Boy für eSkootr fungieren soll. Möglich sei auch, heißt es bei The Verge, dass die Rennen auf Formel-E-Kursen stattfinden und quasi als Anheizer für die E-Auto-Rennen fungieren werden.