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Digital Life
10/24/2019

Crowdfunding für den guten Zweck: 700.000 Euro für 70 Projekte

Die "Es geht!"-Initiative der BAWAG P.S.K. will über den jö Bonus Club neue Unterstützer gewinnen.

700.000 Euro. Das ist die stolze Summe, die seit dem Start im Jahr 2014 über die Crowdfunding-Initiative "Es geht!" der BAWAG P.S.K. zusammengekommen ist. Bereits über 70 soziale, gemeinnützige, aber auch ökologische Projekte wurden mit Hilfe von vielen kleinen Beträgen vieler Unterstützer finanziert. Die Bank fungiert dabei als Schnittstelle, um ausgewählten Projekten Aufmerksamkeit zu verschaffen und so zum Crowdfunding-Erfolg zu verhelfen.

Jeder Cent für die Umsetzung

Die Bank prüft im Vorfeld, ob jeder gesammelte Cent von den Projektinitiatoren auch tatsächlich für die Realisierung des geförderten Vorhabens vorgesehen ist. Aktuell kann man etwa mit dem „Projekt Birdhelp“ der Vogelwelt mit Nistkästen helfen, die von der Lebenshilfe gebaut wurden. Damit soll das Aussterben vieler heimischer Vogelarten verhindert werden, deren Populationen sich in den vergangenen 20 Jahren drastisch dezimiert haben.

Unterstützt werden kann auch das Chancenhaus Hermes, das wohnungslosen Menschen im 3. Wiener Bezirk ein Dach über dem Kopf und Betreuung bietet, und den 150 Bewohnern einen neuen Freizeitraum ermöglichen will. Wer benachteiligten Kindern mit einer neuen Schultasche helfen oder Langzeitarbeitslosen durch intensive Betreuung den Weg zurück in die geregelte Berufswelt erleichtern will, kann dies ebenfalls über die Plattform tun.

jö Bonus-Punkte spenden

Ungeachtet des bisherigen Erfolgs will die Bank die Initiative auf noch breitere Füße stellen und über den jö Bonus Club weitere Unterstützer ansprechen. "Wir denken, es geht noch mehr", sagt Claudia Lemlihi, Leitung Marketingkommunikation von der BAWAG P.S.K., zur futurezone. So können die bei Einkäufen oder auch bei Produktabschlüssen erworbenen Ös nämlich nicht nur eingelöst werden, um selber Prämien oder Vergünstigungen zu erhalten, sondern auch für Crowdfunding-Projekte gespendet werden.

Die gesammelten Ös kommen als Eurobeträge den ausgewählten Projekten und Initiativen zugute. Ein Ö entspricht einem Cent. Wer also 1000 Ös spendet, kann ein Projekt mit zehn Euro unterstützen. "Dass man über Kundenbonus-Programme auf unbürokratische und einfache Art etwas Gutes tun kann, ist ein neuer Zugang, von dem viele Menschen Gebrauch machen können. Wir hoffen, dass diese Möglichkeit in Zukunft noch stärker genutzt wird", erklärt Claudia Lemlihi.

Die Crowdfunding-Projekte werden darum neben der eigenen Webseite crowdfunding.at auch unter "Gutes tun" auf der jö-Homepage und über die jö-App präsentiert.

Vier Euro pro Log-in

Darüber hinaus bietet die Bank noch eine weitere Möglichkeit, die entscheidend zur Realisierung der vorgestellten Projekte beiträgt. So kann man sich bei der Plattform "Österreich hilft" der BAWAG P.S.K. registrieren und erhält pro Tag und Log-in 4 Euro zur Verfügung, die man an die Initiativen seiner Wahl spenden kann. Die Beträge kommen 1:1 den jeweiligen Projekten zugute. So will die Bank den Anliegen zu mehr Öffentlichkeit verhelfen.

Neben Unterstützern will die Bank aber auch bewusst Menschen ansprechen, die selber eine gute Idee haben und finanzielle Unterstützung zur Realisierung benötigen. "Das Besondere an unserer Crowdfunding-Plattform ist, dass nicht nur etablierte Organisationen, sondern jeder Einzelne ein Projekt initiieren kann. Wenn wir es nach genauer Prüfung aufgreifen und präsentieren, ist die Chance sehr hoch, dass die Finanzierung klappt", sagt Daniel Stroux-Scheiber vom Crowdfunding-Team der BAWAG P.S.K.

Eigeninitiative gefragt

Dass die Bank sich mit der Anlehnung an klassisches Crowdfunding für eine modernere Form des Spendensammelns entschieden hat, will man bei der BAWAG P.S.K. gar nicht bestreiten. Gamification-Elemente wie die Anzeige der erreichten Spendenziel-Prozente würden motivierend wirken. Auch dass man nicht einfach einer Organisation spende, sondern ein konkretes Projekt und dessen Umsetzung unterstütze, sei zeitgemäß.

Abgesehen vom transparentem Umgang mit dem Unterstützungsbeitrag können aber auch Projektinitiatoren über ihre Kommunikationskanäle und Social Media viel dazu beitragen, dass eine Initiative gelingt.

Als beeindruckendes Beispiel weisen die "Es geht!"-Verantwortlichen auf ein Projekt zweier Architekturstudenten hin, die im Rahmen ihrer Diplomarbeit ein Kinderzentrum in Uganda errichten wollen. Nicht zuletzt durch ihre Öffentlichkeitsarbeit konnten sie das Projektziel von 10.000 Euro in knapp zwei Wochen erreichen. Aktuell läuft die zweite Crowdfunding-Runde, um die Fertigstellung des Gebäudes zu finanzieren.

Disclaimer: Dieser Beitrag entstand im Rahmen einer Kooperation zwischen BAWAG P.S.K. und futurezone.