Lüftungsanlage im Wiener Hauptbahnhof

© ÖBB

Hauptbahnhof-Serie
11/27/2014

Die Lüftung erkennt die Menschenmenge

Um Stromkosten für die Belüftung des Wiener Hauptbahnhofs zu sparen, passt sich diese der Anzahl der anwesenden Menschen an.

von David Kotrba

Bei der Feststellung der Menschenmenge in einem Raum bedient sich der Wiener Hauptbahnhof eines Konzepts, das heute in Zügen und anderen Massentransportmitteln vermehrt Einsatz findet. In den Lüftungsschächten sind Sensoren platziert, die die Kohlendioxidbelastung der eingesaugten Luft messen.

Aus dieser Messung lässt sich ableiten, welche Personenanzahl sich im Raum befindet. Die Leistung des Ventilators wird bedarfsorientiert angepasst. Damit läuft die Anlage nicht unterscheidungslos auf einer bestimmten Stufe, sondern fährt ihren Betrieb stark herunter, wenn weniger Personen anwesend sind. Bei starkem Personenaufkommen wird die Leistung dementsprechend erhöht.

Die sequentielle Regelung spart Energie, während der Komfort für die Besucher des Hauptbahnhofs auf dem gleichen Niveau bleibt.

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