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Digital Life

Elon Musk: “Wokeness ist eine der größten Bedrohungen der Zivilisation”

Elon Musk hat Kyle Mann, dem Chefredakteur des US-Satiremagazins The Babylon Bee ein Interview gegeben. Darin bezeichnet Elon Musk die "Wokeness" als eine der größten Bedrohungen für die moderne Zivilisation", berichtet Teslarati.

Unter Wokeness versteht man die Wachsamkeit für Diskriminierungen und Missstände. Es gilt als die nächsthöhere Stufe der Political Correctness.

Musk sieht das aber nicht als positive Entwicklung. Wokeness wolle eine humorlose Gesellschaft voller Verurteilung und Hass, sagte der Tesla-Chef: Sie sei spaltend, ausgrenzend, hasserfüllt und gebe gemeinen Menschen ein Schild, um grausam zu sein.

Angesprochen wurde auch Musks Twitter-Auseinandersetzung mit der demokratischen US-Senatorin Elizabeth Warren. Warren warf dem Tesla-Chef vor, ein Schmarotzer zu sein und keine Steuern bezahlen zu wollen.

Musk verwies zum wiederholten Male darauf, dass er heuer mehr Steuern bezahle als jede*r andere Amerikaner*in in der Geschichte. Musk hatte, nachdem er auf auf Twitter darüber abstimmen ließ, Tesla-Aktien im Milliardenwert abgestoßen. Laut US-Medien müsste er dafür heuer mindestens 8 Milliarden Dollar an Steuern bezahlen. Musk verkündete danach, dass er über 11 Milliarden Dollar Steuern zahlen werde.

Metaversum

Zur Sprache kam auch das von Mark Zuckerberg propagierte Metaverse. Auf die Frage, ob das Metaverse gefährlich oder positiv für die Menschheit sei, meinte der Milliardär scherzhaft, dass sich die Welt gerade im Metaversum befinde.

Dann ließ er jedoch Skepsis durchklingen. Es klinge wie ein Modewort. Überzeugende Situationen, in denen es etwas bringen könne, sehe er keine: "Ich denke, wir sind weit davon entfernt im Metaverse zu verschwinden."

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