Bitcoin and alt coins cryptocurrency

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Digital Life

Ökonomen: Bitcoin-Anstieg durch Inflationsangst befeuert

Anfang der Woche hat der Bitcoin erneut ein Rekordhoch erreicht. Mit fast 69.000 US-Dollar (59.6001 Euro) erreichte das älteste, bekannteste und nach Marktwert größte Digital-Asset auf der Handelsplattform Bitstamp ihren bisher höchsten Stand. 

Der Bitcoin-Wert ist in den vergangenen Tagen wieder gesunken: aktuell liegt sein Wert laut CoinMarketCap bei knapp 63.990 US-Dollar. Anfang Oktober lag der Wert noch bei knapp 50.000 Dollar.

US-Inflationsrate auf höchsten Stand

Der Hauptfaktor, der zum Bitcoin-Anstieg von seit Juli geführt hat, ist den Bloomberg-Ökonomen Björn van Roye und Tom Orlik zufolge die Inflationsangst. „Unsere Modelle zeigen, dass die Bedeutung der Inflation und die Absicherung gegen Unsicherheit für Bitcoin immer wichtigere Faktoren werden“, so die Ökonomen.

Das bestätigt auch der Kryptoexperte Timo Emden von Emden Research. Auslöser des Kurssprungs waren Preisdaten aus der größten Volkswirtschaft der Welt. In den USA ist die Teuerung im Oktober mit 6,2 Prozent auf den höchsten Stand seit 31 Jahren gestiegen.

Laut Michael Saylor, CEO von MicroStrategy, geben Notenbanken rund um die Welt endlos Geld aus. Kryptowährungen seien limitiert. Sie können günstig gelagert und online verschickt werden und bieten sich als als tragfähige Absicherung an.

Mehr News zu Bitcoin und anderen Kryptowährungen lest ihr auf unserem Krypto-Channel futurezone.at/krypto.

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