A319 Airbus

A319 Airbus

© Delta Airlines

Digital Life

2 Jahre Gefängnis für Laserpointer-Attacke auf Flugzeug

Ein 43-jähriger Mann wurde diese Woche vor dem US-Bezirksgericht in Madison zu 2 Jahren Haft verurteilt. Er hatte sich schuldig bekannt, mit einem Laserpointer gespielt und diesen dabei auch auf ein Flugzeug gerichtet zu haben. Konkret hat er den Laserpointer auf einen Delta Airbus A319 gerichtet, der von Raleigh-Durham (NC) abflog.

Der Laserpointer traf genau das Cockpit, was die Pilot*innen extrem ablenkte. Sie sollten in dem Moment gerade die Landung der Maschine vorbereiten und hatten Informationen über die neue Landebahn erhalten. Glücklicherweise waren sie trotz der Ablenkung noch in der Lage, den neuen Kurs rechtzeitig zu bestätigen und die Maschine sicher auf der richtigen Landebahn zu Boden zu bringen.

Piloten waren stark geblendet

Doch der Richter kannte keine Gnade: Die Handlung des 43-Jährigen sei rücksichtslos gewesen und habe die gesamte Maschine gefährdet, heißt es in einem Bericht von StarTribune. Laut Angaben der beiden Piloten sei das Sehvermögen durch den Laserpointer für mehrere Stunden beeinträchtigt gewesen, weil dieser extrem geblendet habe.

Der 43-Jährige fasste ein derart hartes Urteil aus, weil er bereit eine umfassende Kriminalgeschichte aus seiner Vergangenheit vorweisen konnte. Er war bereits einmal wegen häuslicher Gewalt verurteilt worden sowie deshalb, weil er einem Beamten mit einer Taschenlampe ins Gesicht geleuchtet hatte. Der Mann war geständig und betonte, dass „keine Bösartigkeit“ hinter seiner Tat gesteckt habe.

Laut den Piloten hätte es durchaus dramatisch enden können, wenn sie den neuen Kurs des Flugzeugs aufgrund der starken Ablenkung nicht rechtzeitig erkannt hätten.

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