Digital Life
15.11.2018

Das war der futurezone Day 2018

Am Donnerstag findet in Wien der dritte futurezone Day statt. Im Mittelpunkt steht diesmal E-Sports. Der Live-Ticker.

Bereits zum dritten Mal hat die futurezone Leserinnen und Leser, Branchenvertreter und Tech-Interessierte zum futurezone Day geladen. Im Mittelpunkt der Veranstaltung, die am 15. November am Wiener Erste Campus stattgefunden hat, stand das Thema E-Sports. Die Keynote "E-Sport - We are Gamers" wurde von Rafael Eisler, besser bekannt als "VeniCraft", gehalten. Später ging es um Paidmodelle für Medien, die intelligente Straße und Women in Tech. Die Berichterstattung findet ihr hier.

Die Artikel zu einigen Panels werden im Laufe des morgigen Tages nachgereicht. Wer jetzt schon wissen will, was alles passiert ist, findet folgend den Ticker zum Nachlesen.

futurezone Day 2018

  • 08:14

    Gleich gehts los

    Die Menschen im Saal nehmen Platz, bald beginnt die Keynote von VeniCraft.

  • 08:17

    Es geht los!

    Den Anfang macht die Keynote Rafael Eisler aka VeniCraft!

  • 08:20

    VeniCraft auf der Bühne

    Die Keynote läuft

  • 08:29

    "E-Sports füllt heute Stadien" sagt VeniCraft.

  • 08:31

    Hier übrigens unser vorab geführtes Interview mit VeniCraft

  • 08:35

    Das sagt VeniCraft zum Hype von E-Sports

    "Der E-Sports-Markt ist einer der am schnellsten wachsenden Märkte der Welt. Es ist wie im echten Sport aber doch anders. Jeder möchte sich challengen und messen. Die Spieler sind durch Social Media zu richtigen Stars geworden. Man kann von den Gaming-Profis jedoch lernen, sich durch’s Zuschauen weiterentwickeln und auch Fragen stellen. Das funktioniert bei einem Profi-Tennisspieler zum Beispiel nicht."

  • 08:41

    Wie kann man in den E-Sport einsteigen?

    „Es gibt alle möglichen Stellen, die es in anderen Branchen auch gibt. Man könnte sich zum Beispiel als Physiotherapeut um die Spieler kümmern, die durch stundenlanges Zocken oft Arm- oder Schulterprobleme haben. Es werden aber auch Köche, Marketing-Leute, Presseverantwortliche, etc. gebraucht.“

  • 08:55

    Tipps an Eltern

    Wie gefährlich ist es, dass sich Kids komplett verlieren in der E-Sports-Welt, fragt ein besorgter Vater aus dem Publikum. Venicraft verweist auf seine Eltern, die im Publikum sitzen - er habe da auch einige Kämpfe ausfechten müssen bis hin dazu, dass der Stecker vom Computer gezogen wurde. Es sei aber ein Selbstfindungsprozess für junge Menschen. Ein Besucher im Publikum rät dazu, sich für die Kids und E-Sports zu interessieren und nicht nur Verbote auszusprechen.

  • 08:56

    Härter als bei „echten“ Sportlern

    Das beste Alter für E-Sports ist 16 bis 17 Jahre. Es gibt kaum Spieler die älter als 23 sind, weil die Reaktionsfähigkeit meist nicht mehr ausreicht. Auf die Frage aus dem Publikum, was die Gamer danach machen sollen, hat VeniCraft ein paar Tipps parat: Die meisten würden sich in ihren ehemaligen Vereinen engagieren und andere Jobs in der Branche annehmen, zum Beispiel Nachwuchsspieler managen.

  • 09:08

    Panel: E-Sports - die Menschen hinter dem Hype

    Mit
    Rafael Eisler aka VeniCraft
    Jennifer Rassi - Gamerin und Vienna Comic Con
    Natalie Denk vom Zentrum für angewandte Spieleforschung
    Rainer Wöß "nande" - Heroes of the Storm Spieler

  • 09:26

    Wie verdient man Geld?

    "Einerseits durch das tatsächliche Erspielen von Preisgeldern, aber eben auch durch Sponsoring-Verträge, wo es auch um die Bekanntheit des E-Sportlers, die Social Media Präsenz, aber auch die Bekanntheit des Titels geht", sagt Rainer Wöß ("nande"). "Die Selbstvermarktung ist essenziell. Kommt nicht immer drauf an, wie gut man spielt - viele Top Player werden nicht gesponsert, weil sie sich nicht gut verkaufen können", meint Jennifer Rassi.

  • 09:33

    Gaming-Häuser

    Der Unterschied zwischen semiprofessionell und professionell ist eklatant. Davor geht es um ein paar Hundert oder Tausend Euro, alles wird selber organisiert. Schafft man es in ein Gaming-Haus und eine Topliga, geht es dann um Millionen Euro. Die Spieler haben einen klar geregelten Tagesablauf in den Häusern, inklusive Koch, Fitness-Trainer...

  • 09:37

    VeniCraft erzählt, er hatte sein eigenes E-Sport-Team, das er mit einem Kumpel und mehreren Franzosen gegründet hat. Es war kurz vor dem Durchbruch, hätte beinahe ein eigenes Gaming-Haus und Personal bekommen. Leider hat es nicht ganz geklappt. Schon vor der League hat er aber bereits zwei Übernahmeangebote bekommen – auch so könne man ziemlich reich werden.

  • 09:40

    Thema Jugendschutz

    Auch Titel ab 16 und 18 werden in der Realität von Kindern ab 7 und 8 Jahren gespielt. "Wichtig für Eltern ist, hier offen zu bleiben, nicht nur Verbote auszusprechen, sich für diese Welt zu interessieren", sagt Natalie Denk.

  • 09:46

    Gamerinnen

    Obwohl fast 50 Prozent in Österreich Gamerinnen sind, sind nur fünf Prozent aller Profi-E-Sportler weiblich. "Da gibt es noch viel zu tun. Denn es gibt physiologisch keine Unterschiede wie etwa beim Fußball. Von daher muss man Frauen ermutigen, auch bei gemischten Teams mitzumachen. Wir brauchen mehr weibliche Role Models. Die, die es gibt, muss man sichtbarer machen. Auch in den Medien", sagt Natalie Denk.

  • 09:52

    Next Generation

    Venicraft glaubt an die Kraft seiner Generation: Künftig werden Kinder so erzogen werden, dass Gaming für Mädchen bzw. Frauen in technischen Berufen ganz normal ist, glaubt/hofft er.

  • 09:58

    Games werden weiblicher

    Viele Entwickler haben bereits auf den hohen Gamerinnen-Anteil reagiert - SpielerInnen können coole Hauptfiguren auswählen, die weiblich sind und auch nicht stereotyp gestaltet sind. Weitere Sensibilisierung bei den Games-Studios sei aber noch notwendig.

  • 10:03

    Eltern und Zocken

    Twitch und YouTube machen es laut Rainer Wöß („nande“) für Eltern von Zockern viel einfacher: Wenn sich das Kind für ein Spiel interessiert, können sie sich leicht darüber informieren, worum es darin geht und sich ein paar Videos ansehen. Dadurch könne man auch größeres Verständnis mit der Materie beweisen.

  • 10:14

    Zweites Panel startet: E-Sports - das neue Big Business

    Mit:
    Oliver Wolf - Vice President of Marketing bei paysafecard
    Patrick Tondl - Geschäftsführer der eSports-Bar Respawn
    Irina Kuntze - Brand Management & Sponsorships bei A1 Telekom Austria
    Pia Römer - Vice President Digital T-Mobile Austria
    Franz Vosicky - User Marketing bei willhaben.at
    Stefan Baloh - Präsident eSport Verband Österreich

  • 10:15

    E-Sports wird zum Alltag

    Pia Römer: „Man ist nicht mehr der Freak in der Ecke. E-Sports ist mittlerweile eine anerkannte Freizeitbeschäftigung. Viele können auch ihr Geld damit verdienen. Das klassische Fernsehen tritt in den Hintergrund, man beschäftigt sich nun halt mit etwas anderem … und das ist genauso normal geworden.“